Harburg
Lüneburg

Sehnsucht nach Paris: 5. Lüneburger Literatursalon

Lüneburg. Ernest Hemingway nannte Paris „Fest fürs Leben“. Ein Fest ist die Stadt an der Seine auch für die Literatur. Seit Jahrhunderten sind unzählige Schriftsteller ihrem Charme erlegen und haben all ihre Kunst in die Waagschale geworfen, um die Magie von Paris in Worte zu fassen.

Der 5. Lüneburger Literatursalon von Sigrid Meßner und Renatus Deckert lädt morgen im Heinrich-Heine-Haus zu einer Reise nach Paris ein. Besucher flanieren mit Balzac und Zola an den Ufern der Seine, mit Proust und Rilke über die Champs-Élysées und mit Maupassant gibt es den einzigen Ort in Paris zu entdecken, an dem man den Eiffelturm nicht sieht. Ein Abend, um die Sehnsucht nach Paris zu stillen oder zu schüren - je nachdem. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung von Michaela Stoewer, die auf dem Akkordeon Pariser Melodien spielt.

Sigrid Meßner ist Schauspielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin. Von 2010 bis 2014 war sie Ensemblemitglied des Theaters Lüneburg. Renatus Deckert lebt als Schriftsteller und Herausgeber in Lüneburg. Er wurde 2017 mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Lüneburg ausgezeichnet. Michaela Stoewer lebt in Hitzacker. Sie unterrichtet Ak-kordeon und spielt solo und mit dem Duo Saitenwind Lieder aus den Regionen von Mexiko bis ans Schwarze Meer.

Dienstag, 25. September, 19.30 Uhr, Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1 a, Lüneburg, Eintritt 10 Euro, Reservierung unter Telefon 04131/3093687