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Arena-Bau europaweit ausgeschrieben

Eingehende Angebote sollen bis Ende Oktober Klarheit über Baukosten bringen

Lüneburg. Comedy, Musik und Volleyball – die Arena mit Leben füllen, das wird Aufgabe des Betreibers der Veranstaltungshalle für Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Am Montag (24. September 2018) entscheidet der Kreistag über den Betreibervertrag mit der Campus Management GmbH. Genauso wichtig für die Kreispolitik ist aber die Frage: Was wird der Bau der Arena kosten? Klarheit darüber will der Landkreis Lüneburg als Bauherr bis Ende Oktober 2018 haben. Aktuell laufen europaweit insgesamt gut ein Dutzend Ausschreibungen für die Bauarbeiten an der Lüner Rennbahn.

Von Erdarbeiten über Stahlbau und Fassade, Trockenbau und Installationen, Aufzüge und Dach bis hin zur Teleskoptribüne: „Die Pläne sind inzwischen soweit ausgereift, dass wir die Arbeiten bis Mitte September 2018 ausschreiben konnten“, sagt Landrat Manfred Nahrstedt, „nun laufen die Fristen für die Angebotsabgabe, das ist in der Regel ein guter Monat.“

Bisher ging der Landkreis davon aus, rund zehn Millionen Euro netto in den Bau der Halle zu investieren. „Mir ist aber auch bewusst: Die Baubranche ist gut ausgelastet, die Preise steigen“, so der Landrat. „Ich rechne damit, dass wir bei 14 Millionen Euro landen könnten.“

Zuerst an den Start gingen die Ausschreibungen für die Erdarbeiten. Bis zum 2. Oktober 2018 um 10 Uhr geben interessierte Bauunternehmer hierzu ihr Angebot ab. Das letzte Angebot für die Trockenbauarbeiten muss am 17. Oktober 2018 um 15:40 Uhr beim Landkreis Lüneburg eingehen.

„Anschließend werten unsere Fachleute die Angebote aus, so dass Ende Oktober ein Großteil der Baukosten für die Arena feststeht“, sagt Landrat Manfred Nahrstedt. Genau rechtzeitig, um die Politik vor dem Kreistag am 5. November 2018 über die Entwicklung zu informieren.