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Stadt Lüneburg hat einen neuen Verkehrsplaner

Lüneburg.  An der Frage, wie sich Radverkehr und ÖPNV in Lüneburg weiter verbessern lassen, wird künftig Sebastian Heilmann im Rathaus arbeiten. Der 34-jährige Umweltwissenschaftler übernimmt als neuer Verkehrsplaner die Koordinierungsstelle Verkehrsentwicklung aus den Händen von Michael Thöring. Sebastian Heilmann möchte viele Ziele verwirklichen: Barrierefreiheit für alle Verkehrsteilnehmer, mehr Elektromobilität vor allem im Busverkehr sowie die Zertifizierung Lüneburgs als fahrradfreundliche Kommune.

„Vor allem aber geht es mir darum, im Dialog mit der Politik und insbesondere mit den Lüneburgerinnen und Lüneburgern daran zu arbeiten, die Maßnahmen unserer neuen Radverkehrsstrategie gut und nachhaltig umzusetzen“, betont Heilmann. Erfahrungen in den Bereichen Umweltplanung sowie Stadt- und Verkehrsplanung konnte Heilmann an der Leuphana Universität sammeln, wo er bereits als Projektplaner und Dozent tätig war.

Mit dem erst kürzlich erstellten neuen Radverkehrskonzept sei eine solide Grundlage für die weitere Arbeit geschaffen, sagt Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann. „Das verdanken wir auch dem Einsatz und den Ideen von Michael Thöring“, so Moßmann. Nach 23 Jahren in Lüneburg zieht es Thöring nach Berlin, wo er als Verkehrsplaner den Radverkehr in der Hauptstadt voranbringen soll.

Thöring blickt auf viele Errungenschaften im Lüneburger Radverkehr zurück: „Der Radverkehrsanteil ist massiv gestiegen, die Zahl der Abstellfläche für Räder haben wir verdoppelt und ein Viertel aller Radwege wurde komplett erneuert.“ Zwar gebe es noch jede Menge Potenzial, dennoch ist der 57-Jährige optimistisch, dass beim Thema Radfahren auch künftig ein Umdenken stattfinden wird.