Harburg
HR-Regional

Auf ein, zwei, drei Bier beim Schnulzenwirt

In den 1980er-Jahren haben Klaus und Jutta Mannek „Die Schnulze“ aus der Taufe gehoben. Nach Andy Hinrichs steht seit 2006 Schnulzenwirt Tim hinterm Tresen der urigen Kneipe und zapft fröhlich Bier.

Im Fenster steht seit ewigen Zeiten ein längst nicht mehr fahrbereites Motorrad. Ein uraltes Grammophon und eine kaputte Violine hängen an der Wand. Auch sonst wirkt die einfache Kneipe wie aus der Zeit gefallen – und sie ist vielleicht gerade deshalb so urgemütlich. „Studenten und Stammgäste kommen gern hierher und trinken ein Bier“, erzählt Tim, der Schnulzenwirt.

Aus den Lautsprechern ertönt Musik der 60er-, 70er- und 80er-Jahre bis heute. Hans Albers kann schon mal dabei sein. Muss aber nicht. „Eine Schnulze ist ein altes Musikstück. Oder auch ein alter Film. ,Die Schnulze’ ist für mich ein Inbegriff für Gemütlichkeit. Das passt doch zu dem Laden“, sagt der Wirt.

„Die Schnulze“, Winsener Straße 56 (Di. bis Sa., ab 18 Uhr bis Open End)