Harburg
Lüneburg

Museen laden zur „langen Nacht“ ein

Im Salzmuseum wird vorgeführt, wie aus Sole Salz gesiedet wird

Im Salzmuseum wird vorgeführt, wie aus Sole Salz gesiedet wird

Foto: Deutsches Satzmuseum / Deutsches Salzmuseum

Von Brauerei- über Salz- bis Ostpreußenmuseum: Interessante Einblicke, Unterhaltung und Mitmachaktionen.

Lüneburg.  Alle zwei Jahre laden die Lüneburger Museen zur „Langen Nacht“. 50 Programmpunkte gibt es an diesem Sonnabend für die Besucher, alle Museen werden mit einem kostenfreien Busshuttle miteinander verbunden, der am Ochsenmarkt, neben dem Historischen Rathaus, abfährt.

Brauereimuseum Zur Hansezeit hatte Lüneburg etwa 80 Brauereien. Die älteste war auch die letzte: Die Kronenbrauerei von 1485 produzierte bis 1981. Heute ist im Sudhaus von 1911 Norddeutschlands bedeutendstes Brauereimuseum zu finden.

Deutsches Salzmuseum Kurz vor Schluss zeigt die Sonderausstellung „So schön war die Zeit...!?“ über die 50er-Jahre ein Unterhaltungsprogramm mit Musik, Mode, Autos und Sport der Wirtschaftswunderzeit.

Das Historische Rathaus öffnet seine Türen zu den wertvoll ausgestatteten und historischen Innenräumen: Gerichtslaube, Gewandhaus, Fürstensaal, Ratsstube und Huldigungssaal.

Kloster Lüne Besucher können durch den gotischen Kreuzgang wandeln und in der Kirche verweilen. Dazu gibt es Gesang im Kirchenraum, Lesungen von Äbtissin und Konvent, Orgel- und Trompetenmusik.

Museum Lüneburg Eine Zeitreise vom Erdaltertum bis heute mit besonderen Ausstellungsstücken wie die Ebstorfer Weltkarte, den Falttisch aus der herzoglichen Burg, den Einbaum aus der Elbe oder den „Lüneburger Diamant“ genannten Boracit. Kuratoren-Kurzführungen gibt es immer um „viertel nach“ bis 21.15 Uhr, dazu Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene.

Das Ostpreußisches Landesmuseum ist nach längerem Umbau wieder in allen Bereichen geöffnet und zeigt eine spannende Dauerausstellung rund um die Geschichte und Kultur Ostpreußens und der Deutschbalten.

Der Wasserturm wurde 1906/07 auf den Resten der mittelalterlichen Wallanlage als Wasserwerk erbaut. Von der Aussichtsplattform in 56 Meter Höhe hat man einen wundervollen Ausblick. Auf Ebene 2 gibt es ab 18.30 Uhr jeweils zur halben Stunde musikalische Unterhaltung mit Fräulein Rika und ihren Swing-Bubis. Auf Ebene 3 bis 6 führen Schüler der Oberschule am Wasserturm durch die Ausstellung.

Sonnabend, 8. September, 17 bis 23 Uhr, Karten in den Museen und der Tourist-Information, Eintritt 8 Euro, Familienkarte 18 Eurowww.langenachtdermuseenlueneburg.de