Harburg
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Musikgemeinde startet in die Saison

Die Symphoniker Hamburg werden in der Friedrich-Ebert-Halle auftreten

Die Symphoniker Hamburg werden in der Friedrich-Ebert-Halle auftreten

Foto: J. Konrad Schmidt

Konzerte beginnen am 18. September – darunter Jazz und Werke von Bach. Schwerpunktthema ist Aufbruch in eine neue Welt.

Harburg.  Die Musikgemeinde Harburg steht als Verein für ein vielfältiges Musikprogramm in Hamburgs Süden. Um vielen interessierten Konzertbesuchern hochkarätige Musikveranstaltungen anbieten zu können, wurde die Musikgemeinde Harburg, eine deutschlandweit einzigartige Organisation, vor beinahe 90 Jahren gegründet. Eine Mitgliedschaft ist wie ein Abonnement, das jährlich zehn Konzerte in der Friedrich-Ebert-Halle und vier weitere Veranstaltungen, darunter im Harburger Helms-Saal, umfasst. Zu Gast in Harburg sind die großen Hamburger Orchester, preisgekrönte internationale Solisten und Ensembles auf Weltniveau.

Am 18. September beginnt die Saison mit dem Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters, Dirigent und Pianist ist Christian Zacharias. Außerdem wird in der Saison 2018/19 das NDR Elbphilharmonie Orchester in großer Besetzung mit der Geigerin Isabelle Faust und Antonello Manacorda in Harburg Werke von Schumann und Beethoven spielen, das Ensemble Resonanz unter der Leitung von Riccardo Minasi und die Symphoniker Hamburg mit ihrem neuen Chefdirigenten Sylvain Cambreling auftreten.

Aufbruch in eine neue Zeit und eine neue Welt ist ein Schwerpunktthema des Saisonprogramms. Das Vokalensemble Amarcord bringt mit seinem Programm „Amerika“ die „Neue Welt“ in Zeiten von Einwanderung und Exil im 19. und 20. Jahrhundert als Zentrum musikalischer Kultur und Avantgarde zu Gehör. Bei der Veranstaltung „Neu! Musik!“ verknüpft das Ensemble Resonanz auf innovative und persönliche Weise in Spiel und Moderation alte und neue Musik. Mit seinen Freunden an Klavier, Kontrabass und Schlagzeug wird der Cellist Ramón Jaffé zu Gast bei der Musikgemeinde sein – Bach goes Jazz. Und die Verbindung von Alt und Neu wird auch das Xenon Saxophon Quartett beschäftigen: eine Besetzung, die ein besonderes Klangerlebnis verspricht. „Aufbruch in die Moderne“ ist dann auch das Thema der Diskursveranstaltung, in der Musiker und Musikwissenschaftler über neue Formate und Kreativität heute und zu Beginn des 20. Jahrhunderts diskutieren.

Das Jahresabonnement kostet ab 130 Euro, Anfragen an Sonja Wiegels, Tel. 040/76751111, oder mitglieder@musikgemeinde-harburg.de