Harburg
Winsen

Kreis-AfD fordert, Schutz des Wolfes deutlich zu lockern

Winsen. Die AfD-Kreistagsfraktion hat sich jetzt in die seit Monaten andauernde Debatte zum Umgang mit der ständig steigenden Wolfspopulation eingeschaltet und vom Landkreis Harburg eine klare Position dazu angemahnt. So soll der Landkreis die Landesregierung auffordern, sein Gebiet im Wolfsmanagementplan als für eine Besiedlung durch den Wolf nicht geeignete Zone auszuweisen. „Es geht uns in erster Linie um den Schutz der Bevölkerung, die unbeschwerte Nutzung der offenen Landschaft für Naherholung und Tourismus sowie die gefahrlose natur- und artgerechte Weidetierhaltung im gesamten Landkreis“, so der AfD-Abgeordnete Jens Krause.

Die Landesregierung müsse sich gegenüber dem Bund nachdrücklich dafür einzusetzen, den strengen Schutz des Wolfes auf europäischer Ebene zu lockern. Zumal die Art längst nicht mehr vom Aussterben bedroht sei. Deshalb müsse der Wölfe mit Abschussquoten ins Jagdrecht aufgenommen werden, um so die Zahl der Wölfe zu reduzieren.

„Es ist ein Verstoß gegen das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, wenn Eltern auf dem Land ihre Kinder nicht mehr ohne ständige Beaufsichtigung draußen spielen lassen und sie ihre normalen Wege nicht selbstständig zurücklegen können“, so Krause.