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Rosengarten

Rosengarten-Grüne wollen mehr Präsenz in der Gemeinde

Rosengarten.  Die Grünen in Rosengarten haben auf einer Klausurtagung im Rosenhof in Nenndorf über Kita-Beitragsfreiheit und die ganztägige Betreuung in der Schule diskutiert. Neben der Beitragsfreiheit ist für die Grünen auch die Qualität der Betreuung wichtig. Hierzu gehörten ausreichend qualifizierte Fachkräfte ebenso, wie angemessene räumliche Ausstattungen in den Kitas.

Für die Finanzierung der Beitragsfreiheit müsse die Gemeinde über den Härtefallfonds des Landes Niedersachsen unbedingt weitere Mittel einwerben, so die Grünen. Ratsmitglied Thomas Müller: „Beitragsfreiheit ist für die meisten Eltern notwendig, jedoch darf die Finanzierung nicht zu Lasten des Gemeindehaushaltes passieren. Es müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, den Finanzierungsbeitrag über das Land Niedersachsen zu erhöhen.“

Darüber hinaus wurde zum Zukunftskonzept Rosengarten 2030 intensiv diskutiert. Für die Grünen ist klar, dass das 2016 mit den Bürgern erarbeitete Konzept, welches einen Rahmen für die Entwicklung der Gemeinde geben soll, auch eine nachprüfbare Umsetzung in der Verwaltungsarbeit erfährt. Thies Ockelmann, Grüne-Ratsmitglied: „Das Konzept darf nicht in der Schublade verschwinden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Ergebnisse langfristig für Rosengarten in die Verwaltungsarbeit einfließen.“

Ein weiteres Thema der Tagung war die Außenwahrnehmung der Grünen. Das Interesse für politisches Engagement sei gewachsen und es sei erfreulich, dass auch die Mitgliederzahlen in Rosengarten steigen, so die Partei. Neben der Erweiterung des Engagements in den sozialen Medien wurden auch neue Veranstaltungsformate mit relevanten Themen für Rosengarten auf den Weg gebracht. Thomas Mehlbeer: „Wir freuen uns über das Interesse an den Grünen in Rosengarten. Dennoch bleibt viel zu tun, denn viele Bürgerinnen und Bürger nehmen Grüne Politik in Rosengarten noch zu wenig wahr. Das werden wir ändern.“