Harburg
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Regen setzt den Binnenhafentunnel unter Wasser

Tiefe Pfütze in der Mitte. Einige Fußgänger scheuten sich nicht und wateten barfuß

Harburg. Elbe, Weser, Warnow – dass unter Wasser ein Tunnel liegt, ist normal. Wenn aber ein Tunnel unter Wasser steht, ist das schon wieder nicht im Sinne des Erfinders. Die starken Regenfälle des gestrigen Mittwoch suchten sich ihren Weg in die Kanalisation, wurden aber nicht immer fündig. So sammelte sich Wasser, das nicht ablaufen konnte, an der tiefsten Stelle der Fußgängerunterführung zwischen Altstadt und Binnenhafen. Bis zu 20 Zentimeter tief war die Pfütze. Während viele Fußgänger erst ratlos davorstanden und dann umdrehten, um eine der weiter entfernten Brücken zu nehmen, wagten sich einige, die mit kurzen Hosen und leichtem Schuhwerk unterwegs waren, in das Flütchen und durchquerten es barfuß. „Diese Situation hatten wir vor einigen Jahren schon einmal“, erinnert sich Bettina Zech, Pressesprecherin des Bezirksamts Harburg. „Damals war es lange angesammelter Schmutz, der die Abläufe blockiert hatte. Was der Notdienst diesmal gefunden hat, wissen wir noch nicht.“