Harburg
Buxtehude/Harburg

Eine Gitarre mit dem Klang vieler Instrumente

Foto: Claudine Bosshard / HA

Der Schweizer Attila Vural tritt im Kulturcafé Komm du und im Kulturforum am Hafen auf.

Buxtehude/Harburg.  Attila Vural, 1972 in Zürich geboren, zeichnet sich seit seinen ersten Kompositionen, die in die frühen 90er-Jahre zurückreichen, durch die Mischung verschiedener Einflüsse aus. Er lässt sich von südamerikanischen Rhythmen und dem Jazz entlehnten Tonfolgen anregen, hinzu kommen Elemente aus Rock, Pop, Folk und Blues. Angeregt durch Dominic Millers CD „First Touch“, widmet sich Attila Vural seit 1997 zunehmend der Solo-Gitarre.

Sein unverkennbarer Stil, der eine perkussiv gespielte Gitarre mit subtilen klassischen Saitenklängen vereint und dabei gänzlich ohne zusätzliche Effekte auskommt, ist in musikalischer und technischer Hinsicht unüberhörbar durch das Schaffen des deutschen Gitarristen Claus Boesser-Ferrari beeinflusst. Daneben erhielt Vural aber auch wichtige Impulse durch die experimentellen Variationen des Gitarristen Andy Summers („The Police“).

Er trat nicht nur national auf, sondern auch in den USA, an der European Acoustic Guitar Night im Teatro Goethe-Institut in Rom, am Internationalen Gitarrenfestival „Open Strings“ in Osnabrück und an den Internationalen Neuöttinger Gitarrentagen. Unter anderem vertonte er als Live-Soundtrack die Stummfilme „Der letzte Mann“ und „Nosferatu“ von Friedrich Murnau an der Musikfestwoche in Winterthur.

Attila Vurals Spiel lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt musikalischer Begegnungen zu folgen. Wer mit ihm die Reise antritt, wird Orte aufsuchen, die zu entdecken man einer Solo-Gitarre gar nicht zutrauen würde.

Freitag, 4. Mai, 20 Uhr, Kulturcafé Komm du, Buxtehuder Str. 13, Harburg, Eintritt frei / Hutspende Sonnabend, 5. Mai, 20 Uhr, Kulturforum am Hafen, Buxtxehude, Hafenbrücke 1, Eintritt 13 Euro