Harburg
Egestorf

Ein exquisites Osterkonzert

Franziska Hölscher, eine der gefragtesten Geigerinnen der jüngeren Generation

Franziska Hölscher, eine der gefragtesten Geigerinnen der jüngeren Generation

Foto: Irene Zandel

Geigerin Franziska Hölscher und Pianistin Lauma Skride spielen Bach, Mendelssohn, Dvorak und Ravel.

Egestorf.  Die Egestorfer Musikfreunde präsentieren am Ostermontag, 2. April, in der Egestorfer St.-Marien-Kirche ein Konzert der Spitzenklasse. Die Geigerin Franziska Hölscher wurde mit renommierten europäischen Musikpreisen ausgezeichnet, bereits 1999 erhielt sie mit 17 Jahren den 1. Preis beim Internationalen Rundfunkwettbewerb in Prag. Sie spielt zusammen mit der lettischen Pianistin Lauma Skride Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Antonin Dvorak und Maurice Ravel.

Franziska Hölscher ist begeisterte Kammermusikerin: Mit Weltklasse-Partnern wie Kit Armstrong, Nils Mönkemeyer sowie Martha Argerich, Martin Helmchen, Julian Steckel. Als Solistin tritt sie in den Konzertsälen in Köln, Berlin, Leipzig, Stuttgart, Zürich, Amsterdam, Brüssel, Wien, Hamburg auf – aber auch in Asien und in den USA. Mit ihrem Partner Severin von Eckardstein leitet sie die Kammermusikreihe Klangbrücken in Berlin.

Die Pianistin Lauma Skride, 1982 in Riga geboren, begann mit fünf Jahren mit dem Klavierunterricht, studierte in Riga und Hamburg. Ihr Debütalbum erschien 2007 mit Einspielungen von Fanny Mendelssohn-Hensel. Lauma Skride gehört zur derzeit erfolgreichsten Musikerfamilie. Ihre Schwester Linda ist Bratscherin, Baiba Geigerin.

Das Programm beginnt mit Johann Sebastian Bachs f-moll Sonate für Violine und Klavier, einer bewegten und bewegenden Komposition, barock, klagend und hoffnungsvoll zugleich. Es folgt die Sonate F-Dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die Yehudi Menuhin erst 1953 entdeckte: ansteckend fröhlich, „friedlich wie ein Landschaftsbild“ beschrieb die Geigerin Midori diese Sonatine, „leicht wie eine Feder, aristokratisch und aufgeklärt im Charakter“.

Nach der Pause folgt die heitere viersätzige Sonatine G-Dur von Antonin Dvorak, „meinen zwei Kindern gewidmet, aber auch Große, Erwachsene sollen sich damit unterhalten.“ Den Konzertabend wird die Sonate G-Dur von Maurice Ravel beschließen, Ravels letztes kammermusikalisches Werk, ein traditionsbre-chender Aufbruch in die Moderne mit Anklängen an Jazz und Tziganes und von mitreißendem Schwung.

Mo, 2. April, 19 Uhr, St. Marien Egestorf, Der Karten zu 35 und 25 Euro (Kinder 10 Euro) unter service@egestorfer-musikfreunde.de und Telefon 04175/84 22 87