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Thema „Freiheit“: Leuphana diskutiert mit Prominenten

Der neue Grünen-ChefRobert Habeck eröffnet die fünftägige Debattenwoche

Lüneburg. „Zurück in die Freiheit“ – unter diesem Titel diskutieren rund 1500 Studierende der Leuphana Universität Lüneburg mit namhaften Gästen aus ganz Deutschland über gesellschaftliche Verantwortung in Zeiten des Umbruchs. Eröffnet wird die fünftägige Veranstaltung am 28. Februar von Robert Habeck, dem neuen Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, und dem „Orchester des Wandels“ mit Musikern der Staatskapelle Berlin. Zu den Gesprächspartnern der Studierenden gehören unter anderem der ehemalige Bundesrichter und ZEIT-Autor Thomas Fischer, die Integrationsforscherin Naika Foroutan, der Politikwissenschaftler Claus Leggewie und die Netz-Aktivistin Kübra Gümüsay. Die Konferenz im Zentralgebäude der Leuphana ist öffentlich.

„Freiheit ist auf Gerechtigkeit angewiesen. Sonst entpuppt sie sich als Willkür vermeintlich Stärkerer. Die Leuphana Konferenzwoche 2018 sucht deshalb nach Freiheiten, die menschenrechtlich fundiert sind“, erläutert der Konferenzleiter Sven Prien-Ribcke den Titel. So diskutiert etwa die Philosophin Lisa Herzog und Autorin von „Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ mit dem Ökonomen Thomas Straubhaar über „Freiheit oder Kapitalismus?“. Die Konferenz sucht auch Antworten auf Fragen wie: „Wie machen wir die nachhaltige Entwicklung zu einem Projekt der Freiheit?“

An Studierende und Öffentlichkeit richtet sich das „Fest der Vielfalt“ mit Poetry Slam, Tanz, Musik und einem Buffet im Libekind-Bau. Gefeiert wird Lüneburg als gemeinsames Zuhause – am 1. März um 19.30 Uhr eröffnet Stadträtin Pia Steinrücke die Veranstaltung.