Harburg
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Groko-Fraktionen wollen neue Sportstättenplanung

Harburg. Das Sporthallenangebot im Harburger Kerngebiet ist zwar knapp, aber gerade so ausreichend. Dennoch sehen die Politiker von SPD und CDU in der Harburger Bezirksversammlung die Notwendigkeit, die Sportstättenplanung in Harburg zu überdenken. Ausreichend Sportstätten zu haben, bedeute nicht, dass man auch die richtigen hätte. „Die Verwaltung wird gebeten, in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Sportbund, den örtlichen Sportvereinen und dem Hamburger Fußball-Verband ein Handlungskonzept zu erstellen, mit welchem die Sportinfrastruktur im Kerngebiet von Harburg perspektivisch und bedarfsorientiert weiterentwickelt werden kann.“, lautet der Antragstext.

So haben sich Vereine beispielsweise darüber beklagt, dass es in Harburg mit den Hallen Kerschensteinerstraße und Hans-Dewitz-Ring lediglich zwei gebe, die auch nennenswerte Zuschauerkapazitäten haben. Für Turnierveranstaltungen oder aber Bundesligaspiele, wie derzeit Hockey der TGH werden solche Hallen aber dringend benötigt.

„Die Bevölkerung im Kerngebiet des Bezirkes Harburg wächst zwar langsamer als in Süderelbe, aber beständig“, sagt SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath. „Zusätzlich ist der demographische Wandel in diesem Sozialraum besonders zu spüren. Reichte es in der Vergangenheit den Vereinen Sportplätze und Sporthallen zur Verfügung zu stellen, kann der demographische Wandel dazu führen, dass vermehrt Flächen für Gymnastik und Reha-Sport benötigt werden.“

Deshalb solle das Hauptaugenmerk auf einer Bestands- und Bedarfsanalyse und den Auswirkungen demografischen Wandel liegen, heißt es weiter im Antragstext. Das Ergebnis der Analyse soll im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit vorgestellt werden.