Harburg
Harburg/Winsen

NABU sieht Gefahren für Fledermäuse im Feuerholz

Harburg/Winsen. Der NABU Hamburg bittet derzeit um besondere Rücksicht auf Fledermäuse, die Holzstapel im Freien als Winterquartiere nutzen. Vor allem im Kaminholz wird es für die Tiere gefährlich, sobald dieses verfeuert wird: Aufgrund ihrer Winterstarre haben Fledermäuse keine Chance zu entkommen oder sich bemerkbar zu machen. Manchmal fallen die reglosen Tiere beim Entnehmen des Holzes auch zu Boden und werden für tot gehalten, was in der Regel jedoch nicht der Fall ist. Bei der NABU-Fachgruppe Fledermausschutz gingen in den letzten Tagen mehrere Anrufe ein, die Fledermausfunde in Holzstapeln meldeten. Besonders gefährdet ist die Rauhautfledermaus, die sich gern im Inneren eines Stapels an das Holz klammert und als kleines braunes Tier kaum wahrgenommen wird. Der NABU bittet aus diesem Grund vor allem Kaminbenutzer, genau hinzuschauen. Unter 0700/35 33 37 62 geben Experten Tipps und organisieren die Abholung aufgefundener Tiere.