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Ein Lüneburger führt den Städtetag

Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat ehrgeizige Pläne für Lüneburg

Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat ehrgeizige Pläne für Lüneburg

Foto: Kim Ly Lam / HA

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge ist in Stade zum Präsidenten des Gremiums gewählt worden.

Lüneburg.  Lüneburgs Oberbürgermeister, Ulrich Mädge, steht erneut an der Spitze der niedersächsischen Städte. Auf der Präsidiumssitzung des Niedersächsischen Städtetages (NST) in Stade wurde er heute (8. Februar 2018) einstimmig zum Präsidenten gewählt. Der bisherige Präsident, Oberbürgermeister Frank Klingebiel aus Salzgitter, ist zu Mädges Stellvertreter gewählt worden. Das Amt wechselt turnusmäßig.

„Ich freue mich über das Vertrauen und auf die anstehenden Aufgaben“, sagt Ulrich Mädge. „Es ist mir ein Herzensanliegen, die Interessen der großen Städte wie auch der kleineren Städte und Gemeinden gegenüber Land und Bund zu vertreten und die kommunalen Aspekte vernehmbar weiter zu transportieren bei all den wichtigen Diskussionen, die wir derzeit auf den verschiedenen Ebenen führen.

Denn es sind die Kommunen, die die großen Ziele am Ende in der Praxis umsetzen müssen, sei es beim Wohnungsbau, in der Integration von Flüchtlingen, in Bildung und Erziehung und auf vielen Feldern mehr. Wir wollen diese auch umsetzen, aber man muss die Kommunen dann auch ausreichend ausstatten.“

Für Mädge ist es bereits die fünfte Amtsperiode als Chef des kommunalen Spitzenverbands. Lüneburgs Oberbürgermeister bekleidete das Amt von März 1997 bis Juni 1998, März 2002 bis September 2004, März 2008 bis September 2010 sowie in der Zeit von März 2013 bis September 2015. Der Wechsel von Präsident und Vizepräsident an der Spitze des NST erfolgt verabredungsgemäß zwischen den großen Gruppen innerhalb des Präsidiums alle zweieinhalb Jahre.

Der Niedersächsische Städtetag ist ein kommunaler Spitzenverband, dem 126 Städte und Gemeinden mit rund 4,7 Mio. Einwohnern sowie die Region Hannover, die Seestadt Bremerhaven und der Regionalverband Braunschweig (als außerordentliche Mitglieder) angehören.

Er repräsentiert rund 60 Prozent der Einwohner des Landes Niedersachsen. Der Verband ist privatrechtlich als eingetragener Verein organisiert, um unabhängig von staatlicher Aufsicht und staatlichen Einflüssen zu sein. Staatliche Zuschüsse werden nicht gewährt.

Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der Niedersächsische Städtetag (NST) ist Landesverband des Deutschen Städtetages (DST) und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB).