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Vortrag im Museum: Hollywood und NS-Raubkunst

Lüneburg. Unter dem Motto „Gute Geschichten: NS-Raubkunst im Film“ nimmt Anneke de Rudder am heutigen Donnerstag ihre Zuhörer im Museum Lüneburg mit nach Hollywood. Filmemacher haben das dramatische Potenzial des Themas NS-Raubkunst längst entdeckt, in den vergangenen Jahren sind Spielfilme voller spannender und ergreifender Geschichten dazu entstanden.

Aber wie sieht es eigentlich mit den historischen Fakten und ihrer Darstellung im Film aus? In ihrem Vortrag zeigt die Historikerin anhand vieler Filmausschnitte der vergangenen Jahre die Variationen des Themas auf – „unterstützt“ von George Clooney, Helen Mirren, Matt Damon und Daniel Brühl.

Der Vortrag ist der erste von drei Veranstaltungen zu der Sonderausstellung „Noch einmal nach der Herkunft fragen… - Provenienzforschung am Museum Lüneburg“, die noch bis zum 4. März zu sehen ist. Am 22. Februar berichtet Ulrike Kannengießer aus eigener Erfahrung über „Ein Buch aus der Zarenresidenz: Zur Rückgabe von Beutekunst nach Russland“.

„Von Vereinsfahnen, Federschmuck und „Judensilber”: Provenienzforschung in öffentlichen und privaten Sammlungen in Südniedersachsen“ lautet der Titel eines Vortrags von Dr. Christian Riemenschneider am 1. März.

Vortrag Hollywood und NS-Raubkunst, Donnerstag, 8. Februar, 18.30 Uhr, Museum Lüneburg, Marcus-Heinemann-Saal, Eingang Wandrahmstraße 10. Eintritt zum Vortrag frei. Weitere Infos unter www.museumlueneburg.de