Harburg
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Jordanische Gäste können an der TU promovieren

Harburg. Industrialisierte Staaten wie Deutschland stehen angesichts des Klimawandels in der Pflicht, ihre Energieversorgung klimafreundlicher zu gestalten. Schwellenländern wie Jordanien stehen zusätzlich vor der Herausforderung, Wirtschaftswachstum zu generieren und ebenfalls das Klima zu schonen. Vor diesem Hintergrund haben sich die Technische Universität Hamburg (TUHH) und die Universität von Jordanien (University of Jordan, Amman (UJ)) auf ein gemeinsames Doktorandenprogramm verständigt.

Um die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssen alle Länder zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen. „Hierfür werden sowohl in den Industriestaaten wie auch in den Schwellenländern Ingenieure mit einer fundierten energietechnischen Ausbildung benötigt, die nicht nur über ein vertieftes technisches Wissen verfügen, sondern auch technische Lösungen ökologisch und ökonomisch bewerten können“, sagt Professor Martin Kaltschmitt, Leiter des TUHH-Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft.

Nachdem in der Vergangenheit mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bereits ein Austausch von Masterstudierenden zwischen TUHH und UJ erfolgreich war, wird künftig Doktorandinnen und Doktoranden der Universität von Jordanien eine Promotion auch an der TUHH ermöglicht. Die Betreuung der Promotionsstudierenden erfolgt kooperativ durch je einen Professor beider Universitäten.