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Buchholz

Bilanz: Buchholzer Wehren rückten zu 615 Einsätzen aus

Ortsbrandmeister André Emme verzeichnet weniger Brände. Stürme hielten Retter auf Trab

Buchholz. 615 mal rückten die fünf Buchholzer Ortsfeuerwehren der Feuerwehr der Stadt Buchholz im Jahr 2017 zu Feuern, Unfällen und um anderweitig Hilfe zu leisten aus. Dies bedeutet durchschnittlich 1,7 Einsätze pro Tag und im Vergleich zu 2016 ein Zuwachs von 256 Einsätzen, wie Ortsbrandmeister André Emme in seinem Jahresbericht schildert. 516 dieser Einsätze absolvierten die Retter im Stadtgebiet, 99 mal wurden sie gerufen, um in anderen Gemeinden Hilfe zu leisten. Während mit 146 Brandeinsätzen ein leichter Rückgang zum Vorjahr verzeichnet werden konnte (2016: 165), nahm die Zahl der Einsätze, bei denen Türen wegen eines Notfalls geöffnet werden mussten, zu. 464 Hilfeleistungseinsätze (2016: 194) wurden abgearbeitet. Besonders hervorzuheben sind laut Emme die durch die Stürme Grischa, Howart und Xavier verursachten Sturmschäden, die die Feuerwehr der Stadt Buchholz stark beschäftigten. Im Gedächtnis blieb zudem das Feuer in einem Mehrfamilienhaus beim Waldheim in Sprötze. Erfreulich: Mit 270 Kameraden können die Wehren einen Zuwachs um 13 Mitgliedern verzeichnen. 65 Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr, 77 Kameraden befinden sich in der Altersabteilung.