Harburg
A26-Ost

Autobahn A 26-Ost: Bürger sagen ihre Meinung

Arbeitstreffen im Bürgerhaus erlaubt Diskussion über mögliche Varianten

Wilhelmsburg.  Bürger haben am Donnerstag, 25. Januar, die Gelegenheit, sich zu der geplanten A26-Ost auf der Elbinsel Wilhelmsburg zu äußern. Bei einem Arbeitstreffen von 17.30 bis 21 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, können die Teilnehmer mit Experten der Projektgesellschaft Deges und der Behörde für Wirtschaft und Verkehr ins Gespräch kommen.

Als offen gilt noch, welche Variante der Autobahnanschlussstelle gebaut werden soll.

Trotz einer zusätzlichen freiwilligen Bürgerbeteiligung bleibt die geplante A26-Ost auf der Elbinsel Wilhelmsburg umstritten. Nach mehreren Arbeitstreffen und Gesprächen mit den Autobahnplanern haben die Teilnehmer im Oktober in einem Bürgergutachten Forderungen formuliert. Darin lehnen sie eine zusätzliche Anschlussstelle an der Otto-Brenner-Straße ab.

In der Nähe befinden sich eine Schule und ein Kinderbauernhof. Stattdessen schlagen Bürger eine Auf- und Abfahrt westlich am Pollhornweg vor. Die Planungsgesellschaft Deges und die Verkehrsbehörde aber halten die Lösung für zu gefährlich, weil Lkw steile Steigungen von mehr als fünf Prozent bewältigen müssten. Mit etwa 100 Millionen Euro Baukosten gilt sie als vergleichsweise sehr teuer.

Die Verkehrsbehörde und die Deges favorisieren deshalb eine Anschlussstelle am Otto-Brenner-Weg. Sie soll jetzt aber schlanker als ursprünglich geplant gebaut werden und zwei Hektar Fläche weniger verbrauchen.