Harburg
Stade

Symphonische Reise nach Amerika

Frank Dupree tritt als Solist mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven auf

Frank Dupree tritt als Solist mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven auf

Foto: Sebastian Heck / HA

Das Philharmonische Orchester Bremerhaven und der Pianist Frank Dupree spielen im Stadeum.

Stade.  Beim vierten Symphoniekonzert der Klassikreihe gastiert am Freitag, 19. Januar, das Philharmonische Orchester Bremerhaven unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marc Niemann im Stadeum. Solist ist der junge preisgekrönte deutsche Pianist Frank Dupree.

Unter dem Motto „America!“ erklingen Duke Ellingtons „Harlem“ sowie George Gershwins „Rhapsody in Blue“. Nach der Pause bringt das Orchester die Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvorák zu Gehör.

Edward Kennedy Ellington, genannt „Duke“, zählt zu den großen Musikern des 20. Jahrhunderts. Er hat den Jazz revolutioniert, zahlreiche Musiker geprägt und unzählige Standards komponiert. Dass er auch für klassisches Orchester komponiert hat, ist wenig bekannt, dabei hat er immer danach gestrebt, die Musikstile der alten und neuen Welt zu verbinden. Sein Werk „Harlem“, das zum ersten Mal in Stade gespielt wird, verbindet die Klänge des großen symphonischen Orchesters mit dem typischen Sound des berühmten New Yorker Stadtteils.

Im Streben nach Verbindung des Jazz mit der klassischen Musik steht George Gershwin Duke Ellington in nichts nach: Seine „Rhapsody in Blue“ aus dem Jahre 1924 war für ein Konzert geschrieben, in dem klassische Werke solchen des symphonischen Jazz gegenübergestellt werden. Bei der Uraufführung in New York übernahm George Gershwin selbst den Klavierpart.

Frank Dupree, Solist des Abends, machte 2014 mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbes in Bonn auf sich aufmerksam, bevor er seine mittlerweile internationale Karriere startete und im Rahmen dieses Konzertes in Stade debütieren wird. Mit seiner herausragenden musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seinem farbigen Spiel begeistert er Publikum und Presse gleichermaßen.

Zur Abrundung des Programms erklingt ein Werk, das wie kein zweites den musikalischen Brückenschlag zwischen Europa und Amerika verkörpert: Antonín Dvořáks 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“, die amerikanische Rhythmen und Melodien verarbeitet, ohne je ihre böhmische Herkunft zu verleugnen.

Freitag, 19. Januar, 19.45 Uhr, Stadeum, Schiffertorstr. 6, Stade, Karten zu 21,85 / 33,95 / 37,25 / 39,45 / 42,20 Euro unter 04141/409140, www.stadeum.de sowie bei allen bekannten Stadeum-Vorverkaufsstellen