Harburg
Tostedt

Toter hängt in einem Strommast auf dem Feld

Rettungskräfte stellten vor Ort den Tod des Mannes fest. Die eigentliche Bergung des Toten geschah mit Hilfe eines Drehleiterfahrzeugs

Rettungskräfte stellten vor Ort den Tod des Mannes fest. Die eigentliche Bergung des Toten geschah mit Hilfe eines Drehleiterfahrzeugs

Foto: JOTO

Grausige Entdeckung in der Feldmark. Todesursache ist noch ungeklärt. Polizei schließt Fremdverschulden definitiv aus.

Tostedt.  Am Donnerstagmorgen machten Spaziergänger in der Feldmark bei Tostedt eine grausige Entdeckung. In einem Strommast auf offenem Feld hing ein Mann. Die Passanten alarmierten sofort die Feuerwehr, die mit zwei Rettungswaren anrückte. Der Körper hing in etwa zehn Metern Höhe leblos zwischen einigen Verstrebungen.

Da vom Boden aus nicht zu erkennen war, ob die Person noch lebte, wurde ein Drehleiterwagen angefordert mit dessen Hilfe die Feuerwehrleute auf Höhe des Mannes fahren konnten. Sie bargen die leblose Person. Am Boden stellte der Notarzt im Rettungswagen nur noch den Tod des unbekannten Mannes fest.

Die genauen Todesumstände sind bislang noch nicht geklärt. Fest steht allerdings, dass es sich nicht um Fremdverschulden handelt. Die Polizei geht klar von einem Unfall oder einer Selbstmordabsicht aus. Ungeklärt ist bislang auch noch die Todesursache. Es ist fraglich, ob der Mann durch Unterkühlung oder Sturzfolgen ums Leben gekommen ist. Ein Stromschlag war es jedenfalls nicht. Während der Bergung blieb die Überlandleitung aktiv. Eine Abschaltung hätte zu lange gedauert.