Harburg
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Das „Harburg Huus“ für Obdachlose

DRK-Vorstand Harald Krüger (r.) und Projektleiter Thorben Goebel-Hansen präsentieren den aus 230 Vorschlägen ausgewählten Namen, der demnächst an der Tür der Obdachlosen-Herberge im Außenmühlenweg 10 zu lesen sein wird

DRK-Vorstand Harald Krüger (r.) und Projektleiter Thorben Goebel-Hansen präsentieren den aus 230 Vorschlägen ausgewählten Namen, der demnächst an der Tür der Obdachlosen-Herberge im Außenmühlenweg 10 zu lesen sein wird

Foto: DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg / HA

Namenssuche entschieden: Deutsches Rotes Kreuz traf Auswahl aus mehr als 230 Vorschlägen.

Harburg.  Die geplante Aufenthalts- und Schlafstätte für Obdachlose am Außenmühlenweg 10 wird „Harburg Huus“ heißen. Das Harburger Rote Kreuz hatte um Namensvorschläge gebeten und rund 100 Menschen reichten mehr als 230 Vorschläge ein.

„Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil er zugleich sehr einfach ist, heimatlich klingt und eine gewisse Wärme ausstrahlt“, sagt DRK-Vorstand Harald Krüger. Projektleiter Thorben Goebel-Hansen ergänzt: „Es waren viele tolle Vorschläge dabei. Dass unser Hilfsangebot für Menschen, die in Harburg auf der Straße leben, schon vor der Eröffnung so viel Beachtung findet, freut uns sehr.

Im Harburg-Huus, das möglichst noch in dieser Kälteperiode öffnen soll, werden bis zu fünfzehn obdachlose Männer und Frauen einen sicheren Schlafplatz und eine warme Mahlzeit bekommen können. Vorher muss das angemietete Gebäude allerdings noch umgebaut werden.

Wer das Projekt unterstützen möchte, wendet sich an die Spendenbeauftragte Dirka Grießhaber (T. 76 60 92 66). Der Vorschlag „Harburg-Huus“ kam von einem der 1.100 Mitarbeiter des Harburger Roten Kreuzes: Olav Meyer-Sievers (Kriseninterventionsteam) bekommt einen von Gastronom Frank Wiechern gespendeten Gutschein für ein Abendessen für zwei Personen im Restaurant Leuchtturm.