Harburg
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Barkasse geht auf Denkmal-Törn

Wappen von Harburg

Wappen von Harburg

Foto: KulturWerkstatt Harburg / HA

„Wappen von Harburg“pendelt für einen Tag zwischen Hamburg City und Harburg

Harburg.  Am Denkmaltag – Sonntag, 10. September – haben Harburger die seltene Gelegenheit, die maritime Seite ihres Stadtteils mit dem Schiff zu entdecken.

1968 war die jahrhundertealte Fährverbindung zwischen den Städten Harburg und Hamburg eingestellt worden. Zum Tag des offenen Denkmals, ist es wieder möglich: Das Pendeln zwischen Norderelbe (Anleger Sandtorhöft/Kehrwiederspitze) und dem Harburger Binnenhafen (Anleger Kanalplatz). Eine gute Stunde dauert die Fahrt durch den Reiherstieg, mitten durch die Wilhelmsburger Inseln. Zwei Schleusen werden passiert und die Unterschiedlichkeiten und Eigenarten der großen Häfen können von Bord erkundet werden.

Abfahrten von Hamburg sind um 10.30, 13.30 und 16.30, von Harburg um 12 Uhr und 15 Uhr. Tickets sind direkt auf dem Schiff “Wappen von Harburg“ erhältlich Die einfache Fahrt kostet zehn Euro, wer hin und zurück fahren möchte, zahlt 16 Euro.

An beiden Tour-Enden finden Passagiere geöffnete Denkmäler. Im Süden zeigt die KulturWerkstatt Harburg, die auch die Barkassenfahrten organisiert, insbesondere den gelben Portaldrehkran am Lotsekai von 1972, direkt gegenüber der Anlegestelle Kanalplatz. Der Kran ist betriebsfähig und denkmalgerecht restauriert. Er kann bestiegen und bei Schau-Kranvorgängen besichtigt werden. Kinder können im Führerhaus Platz nehmen. In Fußentfernung liegen weitere Denkmäler, zum Beispiel der Speicher im Kaufhauskanal und das Kontorhaus Renck und Hessenmüller.

Das ganze Programm ist unter www.denkmalstiftung.de/denkmaltag zu finden