Fischbek

Aus Prinzip: Keine Tempo-30-Zeichen auf der Fahrbahn

Fischbek. Mit einem einfachen „machen wir nicht“, hat die Hamburger Innenbehörde den Wunsch der Anwohner kleiner Wohnstraßen im Süderelberaum sowie der Harburger Kommunalpolitik vom Tisch gefegt, große Piktogramme auf die Fahrbahnen aufzubringen, die auf die Geschwindigkeitsbegrenzung, hinweisen, die in solchen Wohngebieten gilt.

Besonders in den Zufahrtsstraßen zur Schule Schnuckendrift und zur Sportanlage Kiesbarg werde die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h oft überschritten, hatten Anwohner geklagt und sich die Piktogramme auf der Fahrbahn gewünscht. Entsprechende Anträge der CDU und der Neuen Liberalen waren von der Bezirksversammlung angenommen worden.

„Innerhalb einer Zone ist die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht zu wiederholen; auch nicht durch Bodenmarkierungen“, zitiert die Innenbehörde ihre eigene „Fachanweisung Verkehrsberuhigung“ aus dem Jahr 1995.

Das stünde keineswegs im Widerspruch mit dem, was andere Städte praktizieren: Bundesrechtlich ist geregelt, dass mit einem Piktogramm auf dem Boden erneut auf das Tempolimit hingewiesen kann. Hamburg habe sich allerdings entschlossen von dieser Möglichkeit grundsätzlich keinen Gebrauch zu machen.

( xl )

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