Harburg
Maschen

Stiftung Friedenskirche hat Jubiläum

Dr. Eckhardt Wohlers ist Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums

Dr. Eckhardt Wohlers ist Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums

Foto: Wöhling / HA

Erfolgsgeschichte: In zehn Jahren ist das Kapital auf 385.000 Euro angewachsen.

Maschen.  Die Stiftung Friedenskirche Maschen feiert in diesem Jahr Jubiläum. Sie besteht seit zehn Jahren. „Wir können durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Mit Gründung der Stiftung wollten wir für die Kirchengemeinde Maschen ein drittes finanzielles Standbein neben den Zuweisungen der Landeskirche und dem freiwilligen Kirchgeld schaffen. Das ist gut gelungen“, sagt Dr. Eckhardt Wohlers.

Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Friedenskirche Maschen legte der Stifterversammlung seinen Rechenschaftsbericht vor. „Seit Gründung konnten wir ein Stiftungskapital von 385.000 Euro ansammeln. Unser herzlicher Dank geht an alle Stifter, die damit die kirchliche Arbeit in Maschen durch ihre Zustiftungen unterstützen.

Auch die Bonifizierungsrunden der Landeskirche Hannovers halfen sehr“, sagt Wohlers. Insgesamt wurden bislang 22.900 Euro aus den Kapitalerträgen für die kirchliche Arbeit zur Verfügung gestellt.

Mit 4000 Euro hat die Stiftung die Kirchengemeinde Maschen allein im vergangenen Jahr unterstützt. Das Geld kam dem Jugendchor You!Go, dem Besuchsdienst und der Gottesdienstarbeit zugute. Mit vielen Veranstaltungen wird das zehnjährige Bestehen in diesem Jahr gefeiert. Der Festgottesdienst zum Jubiläum findet am Sonntag, 22. Oktober, statt.

Auch in 2017 steht eine weitere Bonifizierungsrunde der Landeskirche nach dem Motto „Aus 3 mach 4“ an, nach der die Landeskirche für drei eingesammelte Euro einen weiteren Euro drauflegt. „Wir hoffen, dass die Stiftung weitere Freunde gewinnt und einen finanziellen Erfolg verbuchen kann. Unser Ziel ist es, im Jubiläumsjahr die Schwelle von 400.000 Euro beim Stiftungskapital deutlich zu überschreiten“, so Wohlers. Er hofft auf viele Besucher bei den Stiftungs-Veranstaltungen im Jahr.

In seinem Rechenschaftsbericht informierte Wohlers die Stifter über den Anstieg des Stiftungskapitals im vergangenen Jahr. Dass die Stiftung trotz nachlassender Zustiftungen dennoch ein gutes Ergebnis erzielt hat, lag an den gestiegenen Kapitalerträgen. Wohlers berichtete weiter von außerordentlichen Erträgen, die aus einer Umschichtung des Wertpapierdepots resultierten.

„Natürlich leidet unsere Stiftung auch unter den niedrigen Zinsen. Um überhaupt noch Erträge zu erzielen, müssen wir mindestens teilweise ein etwas höheres Risiko eingehen. Wir haben uns daher entschieden, einen Teil der frei gewordenen Mittel in unterschiedlichen Fonds anzulegen.“

Wohlers schätzt, dass die Stiftung auch in den kommenden Jahren Kapitalerträge von jährlich etwa 9000 Euro wird erzielen können. „Damit können wir auch zukünftig die Kirchengemeinde tatkräftig unterstützen. Wir hoffen natürlich auf weitere Zustiftungen, die uns sehr helfen würden“, sagte der Kuratoriums-Vorsitzende.