Harburg
Winsen

Gut ausgerüstet in die Zukunft

Blick in einen der beiden neuen OP-Säle

Blick in einen der beiden neuen OP-Säle

Foto: Krankenhaus Winsen / HA

Im Krankenhaus Winsen werden zwei hochmoderne neue Operations-Säle in Betrieb genommen.

Winsen.  Das Krankenhaus Winsen ist jetzt noch besser für die Behandlung seiner Patienten aufgestellt. In nur zehn Monaten wurde der gesamte OP-Bereich renoviert. Dabei sind zwei neue Operationssäle geschaffen worden, die ab Anfang März zur Verfügung stehen. Das Krankenhaus Winsen verfügt damit über insgesamt sieben Operationssäle.

Die beiden neuen Operationssäle entsprechen der höchsten Hygieneklasse. Sie sollen überwiegend von der Orthopädie und Unfallchirurgie genutzt werden, denn sie bieten optimale Voraussetzungen für die Versorgung von Verletzten sowie für die moderne Endoprothetik.

„Die Eröffnung der neuen OP-Säle ist ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung unserer Kliniken“, sagt Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen. Mit Baukosten von rund 3,3 Millionen Euro, von denen rund 2, 8 Millionen Euro aus Fördermitteln kommen, ist der Kostenrahmen exakt eingehalten worden.

Das Projekt auf den Tag genau nach Plan fertig zu stellen, war nicht so ganz einfach, weil die Bauarbeiten nur außerhalb des OP-Betriebs möglich waren. Doch es gelang, weil Ärzte und Pflegekräfte ebenso wie die Mitarbeiter der Technischen Abteilung und die ausführenden Firmen bestens aufeinander eingespielt sind.

Manchmal wurde es trotzdem etwas laut. „Wir bedanken uns bei Patienten und Mitarbeitern für die Rücksichtnahme und das Verständnis“, so Norbert Böttcher. Beim Technischen Leiter der Krankenhäuser, Torsten Riemer, laufen derweil schon die Vorbereitungen für neue Projekte: Der Not-Operationssaal, der bisher als sechster OP-Saal gedient hatte, wird derzeit für eine neue Nutzung umgebaut. Und der Aufwachbereich für frisch operierte Patienten wird erweitert.