Vogelgrippe

Geflügelpest im Bezirk Harburg nachgewiesen

Zwei Mitarbeiter des Bezirksamtes Mitte hängen ein Schild mit der Aufschrift „Wildvogel-Geflügelpest Sperrbezirk“ auf (Archivbild)

Zwei Mitarbeiter des Bezirksamtes Mitte hängen ein Schild mit der Aufschrift „Wildvogel-Geflügelpest Sperrbezirk“ auf (Archivbild)

Foto: Daniel Bockwoldt / dpa

Der hochansteckende Erreger H5N8 wurde bei einem verendeten Wildvogel festgestellt – neue Sperr- und Beobachtungsgebiete.

Hamburg. Nachdem erst Anfang Januar die Leinenpflicht für Hunde im Hamburger Stadtgebiet aufgehoben wurde, weil keine neuen Fälle der Geflügelpest festgestellt worden waren, gibt es jetzt erneut Alarm: Im Bezirk Harburg wurde der hochansteckende Erreger H5N8 bei einem verendeten Wildvogel nachgewiesen worden.

Wie die Gesundheitsbehörde mitteilt, müssen deswegen nun neue Sperr- und Beobachtungsgebiete eingerichtet werden. Innerhalb dieser Zonen gelten besondere Auflagen, die auch Hunde- und Katzenhalter betreffen: Sie müssen Sorge dafür tragen, dass ihre Tier nicht frei umherlaufen. Betroffene Geflügelhalter (26 Hobby-Geflügelhalter sind betroffen) werden von der Behörde direkt informiert. Anders als zuvor umfasst das Beobachtungsgebiet nicht die gesamte Stadt Hamburg.

Sperr- und Beobachtungsgebiet als Karte:

Die Zonen können frühestens in einem Monat aufgehoben werden, die Behörde weist aber darauf hin, dass sich Dauer der Einschränkungen vom weiteren Krankheitsgeschehen abhängig ist.

Für Anfragen zum Thema Geflügelpest steht das Bürgertelefon unter der Nummer 040 - 42 83 72 222 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8-16 Uhr und am Freitag von 8-15 Uhr zur Verfügung. Tote Vögel können unter der Rufnummer 040 - 42 83 72 200 gemeldet werden. Die Behörde hat darüber hinaus umfangreiche Informationen zum Thema Geflügelpest unter hamburg.de/tiere zusammengestellt.