Harburg
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Chemikalien brennen an der TUHH

Feuer schnell gelöscht. Auch an der Handelsschule hatte die Feuerwehr einen Einsatz

Harburg. Im einen Fall sind Chemikalien ganz sicher die Ursache, im anderen ist das noch nicht geklärt: Die Hamburger Feuerwehr hatte gestern zwei Einsätze in Harburg, bei denen Menschen wegen Atemwegsreizungen behandelt wurden. Im Flur vor einem Chemieraum der Technischen Universität Hamburg hatten sich aus ungeklärter Ursache Chemikalien offenbar selbst entzündet. Das wurde von Personen auf dem Flur bemerkt, die zunächst versuchten, den Brand mit einem Kohlendioxid-Feuerlöscher zu ersticken – vergeblich. Dann griffen sie zur Löschdecke und damit gelang es dann auch, das Feuer zu löschen.

Die herbeigerufene Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten unter Atemschutz mit Pulverlöschern die Brandstelle, löschen mussten sie jedoch nicht mehr. Messungen des Umweltdienstes zeigten darüber hinaus, dass keine Schadstoffe in der Luft waren. Zwei Frauen und zwei Männer wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, da sie möglicherweise Rauchgas eingeatmet hatten. Die Brandüberreste und Chemikalien wurden in gesonderte Behälter umgefüllt und entsorgt.

Der zweite Einsatz war in der Mensa der Staatlichen Handelsschule in Eißendorf. Dort klagten mehrere Personen über Atemwegsreizungen. Feuerwehr und ein herbeigerufener Notarzt behandelten insgesamt elf Personen in der Mensa. Ein Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Die anderen zehn Personen konnten anschließend wieder den Unterricht besuchen. Die Ursache der Reizungen – und damit des Einsatzes – ist noch nicht geklärt.