Harburg
Winsen/Garstedt

Streit eskaliert in Verfolgungsjagd

Beim eskalierenden Streit zweier Gruppen musste die Polizei eingreifen

Beim eskalierenden Streit zweier Gruppen musste die Polizei eingreifen

Foto: Patrick Pleul / dpa

Junge Männer beschießen Kontrahenten aus dem Auto heraus mit Schreckschusswaffen und werfen mit Kanonenschlägen.

Winsen/Garstedt.  Ein Streit zwischen mehreren jungen Männern hat am Montagabend für einen Polizeieinsatz gesorgt. Vier junge Männer im Alter von 17 (2), 18 und 20 Jahren waren mit zwei 19 und 21 Jahre alten Männern auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants an der Max-Planck-Straße aneinander geraten.

Die 19 und 21 Jahre alten Personen fuhren mit ihrem Pkw davon, der 20-Jährige nahm mit seinem Wagen und den drei Begleitern die Verfolgung auf. Auf der Fahrt in Richtung Garstedt schossen zwei der Verfolger nach Angaben der Opfer mehrfach mit Schreckschusspistolen aus dem fahrenden Auto heraus in Richtung des anderen Fahrzeugs. Auch Böller wurden geworfen.

In Garstedt zwangen die Verfolger ihre Opfer, ihr Fahrzeug anzuhalten. Der 20-Jährige stieg aus und schoss mehrfach in Richtung der Insassen, bevor die in Richtung Winsen flüchten konnten. Die Verfolgten hatten mittlerweile die Polizei alarmiert, sodass zwei Funkstreifenwagen den BMW des 20-Jährigen auf der Luhdorfer Straße stoppen konnten.

Dabei fuhr der 20-Jährige mit seinem Wagen gegen einen Streifenwagen und beschädigte beide Fahrzeuge leicht. Die vier Insassen wurden durchsucht und zur Dienststelle gebracht. Die zwei Minderjährigen wurden nach ihrer Vernehmung ihren Eltern übergeben.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten Schreckschusswaffen, zugehörige Munition, Feuerwerkskörper und Betäubungsmittel.

Im Rahmen der Verfolgungsfahrt soll es zu einem Beinaheunfall mit einer Fußgängerin, die einen Hund mit sich führte, gekommen sein. Diese Frau wird als wichtige Zeugin gebeten, sich mit der Polizei in Winsen unter der Telefonnummer 04171/7960 in Verbindung zu setzen.