Harburg
HR-Regional

Die Heimat unterm Weihnachtsbaum

Per Smartphone beim Online-Höker mit dem Namen eines fernen Flusses Dinge aus aller Welt zu bestellen – das kann ja jeder! Regionales Schenken heißt das Zauberwort in diesem Jahr. Wir präsentieren Kunst, Ketten und Kalender aus der Region.

Harburger ist man das ganze Jahr über. Was bietet sich da besser an, als ein HarburgKalender? Lange gab die Kulturwerkstatt jährlich einen neuen Fotokalender heraus, seit 2011 haben der channel hamburg e.V. und später MarketingBoard Harburg diese Aufgabe übernommen. Die Fotoaufnahmen des Kalenders stammen von Lesern der Regionalausgabe Harburg des Hamburger Abendblatts. Der Kalender 2016 ist in zwei unterschiedlichen Formaten in den Harburger Buchhandlungen, beim Citymanagement und im Genussladen erhältlich. hk

Regionalkooperation in Flaschen: Die Kehrwieder Kreativbrauerei in Sinstorf und die Kleinbrennerei Nordik in Jork haben zusammen den Bierbrand "Oberfeuer" und auf dessen Basis den Bierlikör"Unterfeuer" herausgebracht. "Unterfeuer" ist mit Kehrwieders alkoholfreiem "Normalnull"Ale verfeinert. Brenner und Brauer freuen sich, die fruchtigen Hopfenaromen herausgearbeitet zu haben, ohne, dass der Brand bitter wird. Zu kaufen in der Brauerei am Sinstorfer Kirchweg und der Brennerei in Jork. Oberfeuer: 49,90, Unterfeuer 29,50 Euro. Lars Hansen

Wenn man schon Blockflöte lernen muss, dann aber mit Stil! Janina Maurer fertigt in ihrer Manufaktur Knirpscompany im Sinstorfer Puhsthof die passenden filzenen Flötentaschen mit Engeln, Kosmonauten und Robotern dazu. Außerdem macht die Designerin Spieluhrkissen, Wimpel, Kleidung und allerlei andere Accessoires aus Biotextilien für selbstbewusste Menschenzwerge. Flötentasche: 17, Spieluhrkissen 29 Euro. xl/Lars Hansen

Was brauchen Leute, die schon alles haben, außer Platz um noch mehr Dinge abzustellen? Geschenke, die man verbrauchen kann! Zum Beispiel die Marmeladen aus der Bauernhofküche des Obsthofes Holst in Hove. Von Apfel bis Zwetsche kocht Oma Christina Holst alles ein, was der Rest der Familie hier Enkelin Maren von den Bäumen holt und auf dem Harburger Wochenmarkt verkaufen kann. xl/Lars Hansen

Die meiste Kunst verkauft Bernd Muss auf Kundenhaut. Der Grafiker ist ein international preisgekrönter Tätowierer. Ein Medium alleine reicht ihm aber nicht: Unter www.schmuckesding.de und in seinem TattooStudio „Freestyle“ bietet er unter anderem handgefertigten Silberschmuck an. Jedes Stück ist ein Unikat. Preislich bewegen sich die Schmuckstücke zwischen 100 und 350 Euro. Bernd Muss

Mehr Geschichte können Wohnaccessoires nicht haben: 30.000 Jahre altes Mammutelfenbein stiehlt allem im Regal die Show. Gibt es auch als Schmuckkette. Mammutelfenbein darf gehandelt werden, weil die Tiere ausgestorben sind. Es taucht immer öfter im schwindenden Eis in Sibirien auf. Das Archäologische Museum Hamburg vertreibt Dekostücke (450 bis 640 Euro) im Museumsshop in Harburg, Museumsplatz 1.

Was aus Papier zu sein scheint, ist tatsächlich Porzellan: Edel und zeitlos sind die Weihnachtanhänger aus der Manufaktur des Harburger Studios Moij Design. Inspiriert von der japanischen Faltkunst Origami bringen die DiplomDesignerinnen Angelina Erhorn (Foto) und Stine Paeper den Weihnachtsschmuck in Form. Jeder Stern kostet fünf Euro. Verkauf im Internetshop: www.moijdesign.de/shop Sulzyc

Die Modedesignerin Jasmina Garcia bringt uns eine Mischung aus „ heile Welt“ und „Coolness“ ins Wohnzimmer: Kissen mit Motiven von DoppelKassettendecks, MixTapes, Matrjoschkas... Hach, wer denkt da nicht an die erste große Liebe und den schüchternen Satz: „Die Kassette habe ich nur für Dich aufgenommen“ Erhältlich bei „Quiddje“ in Wilhelmsburg, Veringstraße 65. tsu/Quiddje

Jürgen Stahlhut, Pastor der Kulturkirche St. Johannis in Buchholz, freut sich, über die erste KirchenCD: Aus 12 Konzerten des Jahres 2016 wurden Stücke ausgewählt von traditioneller und sinfonischer Blasmusik über BigbandJazz bis zu SingerSongwriterMusik und Klavier solo reicht das Spektrum. Die CD ist für 10 Euro im Kirchenbüro, in der Buchhandlung Slawski und unter www.johannisbuchholz. de erhältlich. HA /Corinna Panek

Mehr Geschichte können Wohnaccessoires nicht haben: 30.000 Jahre altes Mammutelfenbein stiehlt allem im Regal die Show. Gibt es auch als Schmuckkette. Mammutelfenbein darf gehandelt werden, weil die Tiere ausgestorben sind. Es taucht immer öfter im schwindenden Eis in Sibirien auf. Das Archäologische Museum Hamburg vertreibt Dekostücke (450 bis 640 Euro) im Museumshop in Harburg, Museumsplatz 1. Thomas Sulzyc