Harburg
Flüchtlinge

Harburger Rotes Kreuz wird Aschenland II-Betreiber

Am Aschenland II DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.

Am Aschenland II DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.

Foto: Am Aschenland II DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. / HA

Auf dem Gelände sind mehr als 50 Pavillonhäuser entstanden, die zehn Jahre genutzt werden sollen. Anwohner hatten protestiert

Neugraben-Fischbek.  Die Ausschreibung für die Flüchtlings-Folgeunterkunft Am Aschenland II in Neugraben-Fischbek ist entschieden: Betreiber der für 700 Menschen angelegten Unterkunft wird das Harburger Rote Kreuz. Insgesamt zehn potenzielle Träger hatten sich beworben.

Harald Krüger, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Harburg e. V.: „Wir freuen uns, dass unser Konzept überzeugt hat und werden uns intensiv dafür einsetzen, die Unterkunft bald in Betrieb zu nehmen.“ Gemeinsam mit dem Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) ist vereinbart, dass die ersten Bewohner schnellstmöglich einziehen sollen. Der DRK Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. betreibt sechs Erstaufnahmen für Asylsuchende im Hamburger Stadtgebiet. Die erste DRK-Einrichtung für Asylsuchende südlich der Elbe wurde im November 2014 in Wilhelmsburg eröffnet. Auch gegenüber der Folgeunterkunft Am Aschenland II, am Geutensweg 30, betreibt das Harburger Rote Kreuz seit September 2015 eine

Erstaufnahme im ehemaligen Obi-Baumarkt. Mehrere Anwohner hatten gegen die Flüchtlingsunterkunft Am Aschenland II geklagt. Auf dem Gelände sind mehr als 50 Pavillonhäuser entstanden, die zunächst in den kommenden zehn Jahren genutzt werden sollen. Die benachbarte Unterkunft am Aschenland I verfügt über 460 Plätze.