Harburg
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Podium: Geht das – Ein Sommer ohne Binnenhafenfest?

Organisatoren diskutierenmit Bezirksamtsleiter unddem Citymanagement

Harburg. Wie sieht die Zukunft des Harburger Binnenhafenfests aus? Diese Frage diskutiert ein Podium mit Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, Citymanagerin Melanie Gitte Lansmann, Helgo Mayrberger vom Museumshafen Harburg, Michael Kellenbenz von der Fahrradgarderobe und Timo Blume von der Harburger KulturWerkstatt. Gorch von Blomberg moderiert die Runde am 27. November um 11 Uhr in der Werfthalle von Jugend in Arbeit, Zitadellenstr. 10, Harburger Schlossinsel.

Das Binnenhafenfest gilt 16 Jahre nach seiner Premiere als feste Größe im Veranstaltungskalender nicht nur südlich der Elbe. Von 35.000 Besuchern beim ersten Fest ist die Zahl der Fans mittlerweile auf 100.000 Besucher gewachsen. Die Kritiken sind überwiegend herzhaft positiv, das Fest kommt nach wie vor an bei Menschen, die das „Wir-Gefühl“ suchen und nicht den Kommerz.

Über 5000 ehrenamtliche Stunden jährlich gehen ins Fest. Die zeitliche Taktung, die knappen Finanzen, die Abhängigkeit so Vieler vom eigenen Tun – unter der Last dieser Verantwortung sind – bei allem Spaß, den der Erfolg macht – immer wieder Mitmacher ausgeschieden, waren „verbrannt“.

In dieser Situation stellt der Veranstalter das Hafenfest zur Diskussion. Es ist ja nicht so, dass die KulturWerkstatt das Fest nicht mehr will – aber sie kann es nicht mehr leisten ohne gravierende Veränderungen und Unterstützungen – im Hinblick auf Manpower und auf finanziellen Support.

Genau diese Probleme sollen bei der Podiumsdiskussion im Mittelpunkt stehen.