Harburg
Harburg

Musikalische Erzählungen von Liszt und Kurtág

Harburg. In der Reihe „friday’s late night“ in der Johanniskirche Harburg spielt Christof Hahn am Freitag, 14. Oktober, Werke von Franz Liszt – Années de Pèlerinage: Troisième Année – und von György Kurtág – Játékok, Spiele für Klavier. Die Sammlung von sieben Klavierstücken, die Franz Liszt drei Jahre vor seinem Tod als drittes Heft seiner „Wanderjahre“ veröffentliche, sind dies Meditationen über Religiosität, den Tod und das Leben und die Schönheit und Melancholie der Natur. Als Intermezzi zwischen Liszts Stücken erklingen kurze poetische Miniaturen des ungarischen Komponisten György Kurtág, der diesen Februar seinen 90. Geburtstag feiern konnte. Kurtágs Stücke sind „Tagebucheintragungen und persönliche Botschaften“, so der Untertitel der Sammlung „Játékok – Spiele“, der die meisten der erklingenden Stücke entnommen sind. Das Konzert, von Christof Hahn mit Kommentaren versehen, lässt eine Art Doppelportrait zweier Komponisten entstehen, die, über Zeiten und Stilistiken getrennt, dem Klavier Persönlichstes anvertraut haben.

Christof Hahn, in Düsseldorf geboren, begann mit neun Jahren Klavier zu spielen. Zum Studium ging er zu Peter Roggenkamp an die Musikhochschule Lübeck und setzte seine Studien bei Caio Pagano an der Arizona State University, USA fort. Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet Christof Hahn als freischaffender Pianist in Hamburg.

St.-Johannis-Kirche Harburg, Bremer Straße 9, Beginn 20.30 Uhr