Harburg
Ramelsloh/Sprötze

Sparkasse: Ramelsloh und Sprötze werden SB-Standorte

Ramelsloh/Sprötze. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude wandelt die Filialen Ramelsloh und Sprötze in SB-Filialen um. Damit reagiert das Institut auf ein verändertes Kundenverhalten. Die Digitalisierung der Bankgeschäfte ist eine große Herausforderung, der sich die Sparkasse Harburg-Buxtehude gerne stellt. So hat sich die Zahl der Kunden, die in erster Linie über das Internet oder mobile Angebote auf ihr Konto zugreifen, inzwischen auf 40 Prozent erhöht. „Dies spüren wir deutlich an der Kundenfrequenz in den Filialen, die seit Jahren stark sinkt. Viele Kunden haben ihre eigene kleine Filiale mittels Smartphone praktisch in der Hosentasche“, so der Vorstandsvorsitzende Heinz Lüers. Daher ist es verständlich, wenn die Sparkasse ihr Filialnetz vor dem Hintergrund des veränderten Kundenverhaltens, den steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen und den betriebswirtschaftlichen Folgen der Niedrigzinsphase regelmäßig bewertet. Für die beiden Standorte Ramelsloh und Sprötze waren jetzt Investitionsentscheidungen über neue Geschäftsräume zu treffen. Dabei hat die Sparkasse festgestellt, dass diese Filialen auch an den neuen Standorten trotz der engagierten Mitarbeiter auf absehbare Zeit betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll zu betreiben sind.

„Wir werden die zwei Filialen Ramelsloh und Sprötze ab 1. Dezember 2016 als SB-Standorte führen. Über die technische Ausstattung stellen wir sicher, dass das Serviceangebot der Sparkasse erhalten bleibt. Die SB-Filiale Sprötze bleibt in den vorhandenen Räumen. In Ramelsloh ist eine modernisierte SB-Filiale in einem neu zu errichtenden Geschäftshaus in unmittelbarer Nähe zum Verbrauchermarkt Knolle geplant.