Harburg
Hittfeld

Diakonie hilft jungen Eltern

Ines Appel (l.) und Christiane Arndt helfen jungen Familien

Ines Appel (l.) und Christiane Arndt helfen jungen Familien

Foto: Wöhling / HA

„Zeit für Kinder“ heißt das Angebot für junge Eltern in den Kirchenkreisen Hittfeld und Winsen.

Hittfeld.  „Zeit für Kinder“ ist ein neues Projekt des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. „Wir entlasten Familien mit Kindern von null bis drei Jahren. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen kommen für etwa ein halbes Jahr ein- bis zweimal pro Woche in die Familie, um direkt zu helfen“, sagt Christiane Arndt, Koordinatorin des Projektes der Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes. Das Projekt startet ab November.

Familien, die Unterstützung suchen, können sich bei ihr melden per mail: schwangerenberatung-buchholz@diakonie-hittfeld-winsen.de oder per Telefon: 04181-282780. Das Projekt kann jede Familie im Landkreis Harburg in Anspruch nehmen, in der ein Kind unter drei Jahren überwiegend zu Hause betreut wird.

Die ersten Lebensjahre eines Kindes können für Familien eine schöne und auch anstrengende Zeit sein. Das Projekt „Zeit für Kinder“ hilft. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen betreuen die Kinder, sind Gesprächspartnerinnen für Eltern, begleiten bei Arztbesuchen und unterstützen die Familien bei der Bildung eines Familiennetzwerkes, indem sie weitere Hinweise zu professioneller Hilfe und zu anderen Gruppen geben“, sagt Ines Appel, stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. Aus Erfahrung ist das Projekt nicht auf ein Jahr begrenzt sondern steht drei Jahre zur Verfügung.

Mit Familien, die sich bei Christiane Arndt melden, führt die Koordinatorin ein Erstgespräch, um den Bedarf zu klären und Fragen zu beantworten. Die Höhe des Kostenbeitrags legt die Koordinatorin mit der Familie fest.

Christiane Arndt sucht auch noch weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, die gut in das Projekt eingeführt werden: „Nach einer Basisschulung erhalten sie regelmäßige Fortbildungen und für die Einsätze eine Fahrkostenerstattung.