Harburg
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Ausstellung „Hoffnungsträger“ wird eröffnet

Amir ist auf einem der ausgestellten Porträts zu sehen und erzählt aus seinem Leben

Amir ist auf einem der ausgestellten Porträts zu sehen und erzählt aus seinem Leben

Foto: Marcelo Hernandez

Vom 10. bis zum 22. Oktober 2016 werden in den Harburg Arcaden Porträts Hamburger Flüchtlingen gezeigt.

Harburg.  Die Fotoausstellung „Hoffnungsträger“ erzählt die Geschichten von zehn Flüchtlingen, die das Schicksal nach Hamburg trieb. Begleitet von eindrucksvollen Porträt-Aufnahmen des Fotografen Marcelo Hernandez kommen die Betroffenen in aufgezeichneten Interviews selbst zu Wort.

Ihre Erzählungen zeugen nicht nur von erlittenem Leid und vom Leben als Vertriebene, sondern sind zugleich auch eindrucksvolle Zeugnisse für Überlebenswillen, Mut – und vor allem: Hoffnung.

Die Ausstellung ist 2015 als Kooperation zwischen dem Bezirksamt Bergedorf und „f & w fördern und wohnen AöR“ entstanden. Sie wurde realisiert mithilfe von Sondermitteln der Bezirksversammlung Bergedorf sowie einer Förderung durch die Buhck-Stiftung und die Bergedorf-Bille-Stiftung.

Die rund. 30 Tafeln umfassende Ausstellung kommt nun nach Harburg aufgrund eines Antrags der Harburger SPD und wird finanziert mit Gestaltungsmitteln der Harburger Bezirksversammlung. Sie ist vom 10. bis zum 22. Oktober im Einkaufszentrum Harburg Arcaden zu sehen.

Einer der Porträtiertenerzählt aus seinem Leben

Einleitend gibt es einige wenige Texttafeln mit allgemeinen Hintergrund-Informationen. Diese wurden auf Kosten des Center Managements der Harburg Arcaden für die jetzige Ausstellung aktualisiert.

Zur Eröffnung am Montag, 10. Oktober, 14 Uhr, begrüßen die Centermanagerin der Harburg Arcaden, Melanie Wittka, der Kurator der Ausstellung Jorge Birkner (Konzept & Inhalt), der Fotograf Marcelo Hernandez sowie die Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration Claudia Loss (SPD) die Besucher.

Des Weiteren steht einer der Porträtierten, Amir aus Afghanistan (die Nachnamen werden zum Schutz der Betroffenen in der Ausstellung nicht genannt), bereit, um drängende Fragen den Besucherinnen und Besuch zu beantworten.. Eine ehrenamtliche Sprachmittlerin wird seine Antworten übersetzen.

Amir hat sich vorgenommen, im Rahmen der Eröffnung zu berichten, wie es ihm seit der Erstellung der Ausstellung im Sommer 2015 ergangen ist und ob sein größter Wunsch schon in Erfüllung gegangen ist, dass seine Familie in Deutschland zusammengeführt werden konnte.