Harburg
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Bezirksamt plant Aufwertung der City und Eißendorf-Ost

Bezirk beschließt ein Acht-Jahres-Konzept – Anwohner sollen mitwirken dürfen

harburg. Seit Donnerstag ist es beschlossene Sache: Für das Fördergebiet Harburger Innenstadt/Eißendorf-Ost wird ein Quartiersmanagement eingerichtet. In einem auf acht Jahre befristeten Prozess wird darauf hingearbeitet, das Gebiet nachhaltig aufzuwerten. An dem Projekt beteiligen sich neben dem Bezirksamt Harburg die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH (steg) sowie das auf Stadtentwicklung spezialisierte Unternehmen urbanista. Gestern empfing Bezirksamtsleiter Thomas Völsch Mitarbeiter beider Unternehmen, um das Projekt vorzustellen.

„Der Zustand in der Innenstadt ist nicht überall gut. Es gibt daher viel Potenzial für Verbesserungen“, sagt Völsch. Das Ziel müsse es unter anderem sein, die Attraktivität öffentlicher Plätze zu steigern, den Besuchern und Ansässigen eine hohe Aufenthaltsqualität zu ermöglichen und Verbindungswege in die Grünräume zu verbessern. Für die Umsetzung konkreter Maßnahmen zeichnen sich die steg und Urbanista verantwortlich. Daniel Boedecker, Projektleiter der steg, erklärt: „Neben dem Citymanagement Harburg sehen wir uns als weiteren Baustein für die Aufwertung von Harburg und der Umgebung.“

Das Projekt wird auf Basis des Rahmenprogramms Integrierte Stadtentwicklung (RISE) aufgebaut und durch die Städtebauförderprogramme „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sowie „Soziale Stadt“ finanziell unterstützt. Besonders die Kommunikation mit den Ortsansässigen sei den Beteiligten dabei wichtig, sagt urbanista-Projektmitarbeiterin Anna Wildhack. Rund um den Jahreswechsel soll es eine Info-Veranstaltung geben, bei der das Projekt öffentlich und offiziell vorgestellt werden soll. Der genaue Termin ist noch nicht bekannt.