Harburg
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Konzert in Gedenken an „Fliege“

Die Musiker und Organisatoren würden sich über viele Gäste freuen

Die Musiker und Organisatoren würden sich über viele Gäste freuen

Foto: Niels Kreller / Kaiser Werbung

Betty Fort Houseband und Gäste spielen zugunsten der Deutschen Muskelschwund-Hilfe

Harburg.  Es wäre schon so kein ganz normales Benefiz-Konzert geworden: Für ihren Auftritt zu Gunsten der Deutschen Muskelschwund-Hilfe am Sonnabend in Marias Ballroom verstärkt sich die Betty Fort Houseband am Mikrofon um drei weitere prominente Harburger Musiker. Zum Wohltätigkeitsauftritt inspiriert wurden die Betty-Fort-Jungs vom Vater des Bassisten Kenny Hospach. Hans-Jürgen „Fliege“ Hospach hatte schon als Fußballer der Harburger Altherren-Auswahl gerne Benefizspiele zu Gunsten der Muskelschwund-Hilfe veranstaltet. Unter Garantie würde Vater Hospach Sonnabend im Publikum stehen und zusätzlich zum Eintritt noch ein paar Spenden mehr einwerben.

Vor fünf Wochen starb Fliege Hos­pach allerdings mit nur 55 Jahren. Die Musiker widmen deshalb den Erlös des Abends immer noch der Muskelschwund-Hilfe, die Veranstaltung allerdings dem Gedenken an Hans-Jürgen Hospach. Das ist nicht nur eine Trauerreaktion des Sohnes. Fliege Hospach war in Harburg bekannt – als Fußballer beim HTB, als Spross der Harburger Schlachterdynastie Hospach, als Organisator der Benefizspiele der Harburger Altherren-Auswahl, und als feierfester Partylöwe mit der typischen Harburger Organkombination harte Rechte, weiches Herz. Und weil er so bekannt war, besteht bei vielen Harburgern auch der Bedarf, Fliege Hos­pach so zu feiern, wie er feierte. Die Betty Fort Houseband und die Fußball-Altherrenauswahl wollen dieses Event jährlich wiederholen.

Was erwartet die Gäste? Die Betty Fort Houseband rockt seit einem guten Vierteljahrhundert in wechselnder Besetzung die großen Hardrock-Hits nach, zu denen die Jugend der 70er- und 80er-Jahre einst Hüften und Mähnen schüttelte. Ob Status Quo, Thin Lizzy oder Lynyrd Skynyrd – sie alle werden auf Harburger Art hart und tanzbar interpretiert. Ihren Namen lehnt die Band scherzhaft an den einer berühmten amerikanischen Anstalt an, in der sich zahlreiche Prominente von Liz Tayler bis Lindsay Lohan schlechte Angewohnheiten gut abgewöhnten.

Als prominente Gäste auf der Harburger Klinikbühne erscheinen Ronja Hilbig, Ex-Girlgroup-Starlet und Pro7-Turmspringerin, jetzt ernsthafte Souldiva der Ronja Hilbig Band; Wolfgang Jensen, ehemals „Tenement Funsters“ und „Clowns und Helden“ sowie Kai Lüdemann, Bassist und Sänger der „Geilen Partyvirtuosen“.

Betty Fort Houseband & Friends: Benefiz für die Muskelschwundhilfe – in Gedenken an „Fliege“ Hospach. Sonnabend, 21 Uhr, Marias Ballroom. Vorverkauf: 8 Euro