Harburg
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Winsen feiert Sanierung des Gerichts

Vor 22 Jahren begannen die ersten Arbeiten – Staatssekretärin gratuliert

winsen. Es war ein langer, schwieriger Weg – da waren alle Beteiligten einer Meinung. Am Mittwoch war es jedoch soweit und die nach 22 Jahren abgeschlossene Sanierung des Schlosses/Amtsgerichts Winsen konnte gefeiert werden. Neben Staatssekretärin Stefanie Otte aus dem niedersächsischen Justizministerium waren auch Michael Brassel, der Leiter des staatlichen Baumanagements und der stellvertretende Landrat Uwe Harden der Einladung von Albert Paulisch gefolgt.

Der Direktor des Amtsgerichts war dann auch der erste, der ein paar Worte an die etwa 50 Gäste richtete. Besonders bei den Mitarbeitern des Amtsgerichts bedankte er sich. „Ihnen gebührt ein ganz großes Dankeschön, dass Sie die lange Zeit mit viel Zuversicht und Geduld überstanden haben“, Es sei nicht immer einfach gewesen, Sitzungen abzuhalten, wenn nebenan der Presslufthammer eingesetzt wurde. „Aber wir haben es geschafft“, so Paulisch weiter. Dann übergab er das Wort an Harden, der das sanierte Amtsgericht als „Segen für die Stadt und den Kreis“ bezeichnete.

Auch Staatssekretärin Otte verdeutlichte die Bedeutung des Gebäudes in der Außenwirkung. „Es ist von großer Wichtigkeit, wie man sich als Justiz präsentiert“, so Otte. Mit der abgeschlossenen Sanierung sei allen Beteiligten in dieser Hinsicht etwas Außergewöhnliches gelungen. Als letzter Redner thematisierte Brassel den besonderen Charme des Schlosses. „Bei jedem habe ich dieses Glänzen in den Augen gesehen, wenn es um das Schloss ging. Es ist ein unbestreitbarer Teil der Zeitgeschichte dieser Stadt“, sagte der Leiter des Baumanagements. Abschließend überreichte er Paulisch zwei große Bilder, auf denen die umgesetzten Baumaßnahmen zu sehen waren.

Die erste Sanierungsphase hatte bereits 1994 begonnen und wurde 2013 abgeschlossen. Da jedoch noch eine halbe Million Euro an Geldmitteln übrig war, entschied man sich für weitere, nun beendete Renovierungen.