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Buchholz klingt

Sängerinnen und Sänger der Kantorei St. Paulus in  Buchholz

Sängerinnen und Sänger der Kantorei St. Paulus in Buchholz

Foto: ULRICH WAGNER / HA

Die Initiative Kultraum21will ein Zeichen der Völkerverständigung setzen und lädt Chöre zu Auftritten an öffentlichen Orten ein

Buchholz.  Eine Woche vor der Wahl wollen die Kulturschaffenden in Buchholz, die sich in der Initiative Kultraum21 engagieren, ein Zeichen der Völkerverständigung setzen. Was wäre dafür besser geeignet als ein musikalischer Beitrag, da Musik die einzige Sprache ist, die jeder auf der Welt versteht? Am Sonntag, 4. September, wollen sich Chöre und Musikgruppen in der Buchholzer Innenstadt treffen, um dort an verschiedenen Orten und später gemeinsam zu singen. Im Mittelpunkt steht die von Beethoven komponierte und von Schiller getextete „Ode an die Freude“, auch als „Europahymne“ bekannt.

„Weil die Buchholzer Kulturnacht nur alle zwei Jahre stattfindet, haben wir diese Aktion geplant“, erläutert Christoph Selke vom Kultraum21. Die Idee: Instrumentalisten und Chorsänger mit geringem Aufwand zusammenzubringen.

Mitwirkende sind der Chor „CaSiNo“, der Gospelchor Buchholz, der Gospelchor Bendestorf, „Black’n Blue“, der Konzertchor Buchholz, der Heidjer-Shantychor, die Paulus-Kantorei, der Chor der Friedenskirche, die Kantorei St. Johannis und der Männergesangverein Dibbersen, der Frauenchor „Heideklang“ außerdem das Stadtorchester Buchholz, das Musikschulensemble „So What“ und der Chor der St.-Petrus-Gemeinde. Die Chöre singen ab 14 Uhr an verschiedenen Punkten in der Innenstadt, zum Beispiel auf dem Rathausplatz, vor dem Citycenter, am Café „Migo“ in der Buchholz-Galerie/Ecke Adolfstraße, vor der Empore und vor der Post. Anschließend treffen sie sich zum gemeinsamen Singen und Spielen von 14.45 Uhr an auf dem Peets Hoff.

Zwischenzeitlich bereitet die Initiative Kultraum21 schon die nächste Buchholzer Kulturnacht vor. Sie soll am Sonnabend, 10. Juni 2017, über die Bühne gehen. Dann werden sich die Kulturschaffenden wieder in verschiedenen Einrichtungen präsentieren.

Musiker, die sich noch kurzfristig dazu gesellen möchten, können sich für weitere Fragen und gegebenenfalls benötigtes Notenmaterial an Christoph Selke, christoph.selke@gmx.de, oder Inka Kruse, inka.kruse@web.de, wenden.