Harburg
Neugraben

Keine Aussicht auf verbessertes Busangebot

Behörde für Verkehr lehnt Zusatzfahrt am Morgen in der Neuwiedenthaler Straße ab

Neugraben. Schüler des Gymnasiums Süderelbe müssen nach den Sommerferien offenbar weiter mit überfüllten Bussen auf dem Weg zur Schule rechnen: Während der Hauptverkehrszeit am Morgen stünden den Verkehrsunternehmen kurzfristig keine Kapazitäten für zusätzliche Fahrten zur Verfügung. Das geht aus einer Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation zu einem gemeinsamen Antrag der SPD und CDU in der Bezirksversammlung Harburg hervor.

Wegen zu voller Busse auf der Linie 250 (Bahnhof Altona - Neugraben) entlang der Haltestellen in der Neuwieden­thaler Straße hatten SPD und CDU zusätzliche Fahrten während der morgendlichen Hauptverkehrszeit gefordert. Bei den Fahrten um 7.30 Uhr käme es vor, dass wartende Fahrgäste nicht in die Busse einsteigen könnten. Auch nach Schulschluss am Gymnasium Süderelbe würden die Kapazitäten auf der Linie 250 nicht immer ausreichen, heißt es in dem Antrag der beiden Fraktionen.

Die Hamburger Hochbahn und der Hamburger Verkehrsverbund würden nun das Busangebot in der Neuwieden­thaler Straße einer vertieften Prüfung unterziehen, teilt die Behörde für Verkehr jetzt mit. Sollten sich dabei die Hinweise auf ein unzureichendes Platzangebot bestätigen, würden die Verkehrsunternehmen Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Wann die Prüfung abgeschlossen sein wird, lässt die Behörde in ihrer Antwort offen.

Die Aussicht auf mehr Platz für Schüler und Berufspendler in den Bussen entlang der Neuwiedenthaler Straße dürfte gering sein. Die Verbesserungsvorschläge müssen wirtschaftlich sein, heißt es in der Antwort der Behörde. Das bedeutet, sie dürfen kaum zusätzliche Kosten verursachen. Und zur Hauptverkehrszeit am frühen Morgen schließt die Behörde ohnehin „Kapazitäten zur Abdeckung von zusätzlichen Nachfragespitzen des Schüler- und Berufsverkehrs“ aus.