Harburg
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Asklepios-Klinik begrüßt 21 Azubis

Die neuen Auszubildenden der As­kle­pios Klinik Harburg

Die neuen Auszubildenden der As­kle­pios Klinik Harburg

Foto: Asklepios / HA

Im Harburger Krankenhaus beginnen 16 Pfleger ihre Ausbildung – einige davon sogar in Teilzeit.

Harburg.  21 junge Nachwuchskräfte sind im Asklepios Klinikum Harburg ins Berufsleben gestartet – von ihnen allein 16 angehende Gesundheits- und Krankenpfleger. Diese werden in den kommenden drei Jahren vom Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (BZG) und den Asklepios Kliniken in Theorie und Praxis ausgebildet.

Insgesamt bildet das BZG derzeit fast 1400 junge Menschen in unterschiedlichen Berufen der Gesundheitsbranche aus, unter ihnen etwa 850 in der Gesundheits- und Krankenpflege/Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Damit ist die von Asklepios geführte Ausbildungsstätte die größte ihrer Art in Deutschland.

Mit rund 405.000 Patienten im Jahr sind die sieben großen Hamburger As­klepios Kliniken das größte Gesundheitsunternehmen in der Hansestadt. Etwa 6000 Pflegekräfte sind rund um die Uhr im Einsatz. Das Asklepios Klinikum Harburg begrüßt seine neuen hochmotivierten Auszubildenden.

In einem bislang einmaligen Modellprojekt bietet das BZG vom 1. November an eine Teilzeitausbildung für Gesundheits- und Krankenpfleger (GKP) an. Bei dem von der Hamburger Gesundheitsbehörde genehmigten Projekt wird die reguläre dreijährige Ausbildungsdauer um fünf Monate verlängert.

Die Teilzeitausbildung soll insbesondere jungen Müttern und Auszubildenden, die wegen der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen keine Vollzeitausbildung antreten können, eine Ausbildung ermöglichen.

Die Ausbildung verläuft im Bereich Theorie parallel zum allgemeinen Lehrbetrieb, d. h. die Auszubildenden nehmen zu 100 Prozent am regulären Blockunterricht in der Zeit von 8 bis 15 Uhr teil.

In der Praxis, also im Alltag in der Klinik, wird von den Auszubildenden aber nur eine Dreiviertel-Stelle besetzt. Die schriftlichen und mündlichen Prüfungen erfolgen wie üblich nach drei Jahren, die praktische Prüfung folgt fünf Monate später. In diesen fünf Monaten erhalten die Auszubildenden weiterhin Praxisanleitungen und auch noch einmal eine spezielle Vorbereitung.