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Stade

Holk-Fest im Stadeum zeigt „Evolution“

Die Nachbildung eines älteren Neandertalers

Die Nachbildung eines älteren Neandertalers

Foto: Federico Gambarini / picture-alliance/ dpa

Die Theaterschmiede hat ein Bild- und tongewaltiges Open-Air-Spektakel auf die Beine gestellt.

Stade.  Im Rahmen des 16. Holk-Fests zeigt das Stadeum „Evolution“, ein Bild- und tongewaltiges Open-Air-Spektakel der Theaterschmiede – on Tour an den Wasserbecken. Es dreht sich um die menschliche Evolution, d.h. um das, was war, was wurde, was ist und gibt einen Ausblick auf das, was sein kann.

Vor fünf Milliarden Jahren nahm alles auf unserem Planeten seinen Anfang im Wasser, entwickelte sich und der Mensch formte sich, gestaltete seine Umwelt mit seiner Intelligenz und dem Drang nach Fortschritt.

Das Publikum begleitet an drei Stationen die Evolutionsgeschichte und erlebt ein Open-Air-Theater vor der Naturbühne des Burggrabens. Im Zeitraffer finden sich die verschiedensten Epochen menschlicher Zivilisationsgeschichte wieder, mit Hauptaugenmerk auf die sich immer wiederholenden Ereignisse der vergangenen Zeitalter. Mit einem gewagten Ausblick auf die Zukunft.

Die jugendlichen Mimen haben mit großem Einsatz auf „Evolution“ hingearbeitet und freuen sich, dies mit vollem Einsatz auszuspielen. In kompletter Eigenregie gemeinsam mit ihrer Leiterin, der Theaterpädagogin Andrea Hinck, wurden Ton- und Lichtplan entwickelt, Kostüme und Requisiten sowie Bühnenhintergründe gefertigt.

Ines Holstein und Lasse Horwege als Ehemalige werden auch darstellerisch wieder an dieser Aufführung teilnehmen. „Evolution“ hat also auch innerhalb der Theaterschmiede-Gruppe stattgefunden. Das gemeinsame Erarbeiten mit Methoden des Theaters bietet den Jugendlichen einen reichen Erfahrungsspielraum, der auch für ihre Zukunft bereichernd sein kann.

Zum Stückverlauf wurden von fünf Praktikantinnen der Fachoberstufe „Gestalten“ der BBS I Jobelmannschule mit viel Engagement elf kongeniale große Bilder gemalt, die die einzelnen Spielszenen begleiten. Die künstlerische Betreuung lag bei dem Oberstufenleiter Gestalten, Dirk Behrens, einem im Elbe-Weser-Gebiet renommierten Künstler. Außerdem wurden Requisiten von der Hanseatischen Materialverwaltung aus Hamburg entliehen.

Karten gibt es für 15 Euro telefonisch unter 04141/40 91 40, im Internet unter www.holk-fest.de, bei allen bekannten Stadeum-Vorverkaufsstellen