Ehrung

Hendrik Hauschild ist Hamburgs Schachlehrer des Jahres

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Hendrick Hauschild, Schachlehrer des Jahres

Hendrick Hauschild, Schachlehrer des Jahres

Foto: Artur Hofmeier / HA

An der Stadtteilschule Ehestorfer Weg hat der engagierte Lehrer bei Schülern die Leidenschaft für das „Spiel der Könige“ geweckt

Eissendorf.  Hendrik Hauschild von der Stadtteilschule Ehestorfer Weg ist zum „Hamburger Schachlehrer 2016 der Stadtteilschulen“ gekürt worden. Während einer Feier in der Albert-Schweitzer-Schule (Ohlsdorf) wurde der 42 Jahre alte Lehrer aus Eißendorf jetzt vom Hamburger Schachverband und dem Fachausschuss der Schulbehörde für seine Verdienste um den Aufbau des Schachprofils an der Harburger Schule ausgezeichnet.

Erst im März war der Schule als erste in Harburg der Titel „Schachschule“ verliehen worden, mitsamt dazugehörigem Qualitätssiegel (wir berichteten). Hausschilds Engagement hat dazu wesentlich beigetragen. „Er ist der Schachmacher am Ehestorfer Weg“, sagte Björn Lengwenus während der Feier.

Lengwenus ist nicht nur Mitglied des Fachausschusses der Behörde, sondern auch Cheforganisator des Schachturniers „Rechtes gegen Linkes Alsterufer“, das jedes Jahr ausgetragen wird. Und er ist Leiter der Stadtteilschule Alter Teichweg in Dulsberg, weiß also, dass die schulischen Rahmenbedingungen oft nicht einfach sind. „Die Stadtteilschule Ehestorfer Weg hat (...) mit den Aufgaben dieser Gesellschaft zu kämpfen: Inklusion, Flüchtlinge, Kinder- und Jugendarmut, Verrohung.“ Gerade deshalb sei es eine besondere Leistung, dass die Deutschen Schulschachmeisterschaften 2015 am Ehestdorfer Weg ausgetragen wurden – und die Schule sich den Titel als Deutsche Schachschule sicherte.

Hendrik Hauschild unterstrich in seiner Dankesrede die Bedeutung dieses „Spiels der Könige“ gerade für Kinder und Jugendliche: „Schach bietet die Gelegenheit, eigene Pläne zu entwickeln, mutig eigene Entscheidungen zu treffen, die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und Fehler als Chance zur Weiterentwicklung zu begreifen.“ Es sei großartig zu sehen, wie viele Schüler diesen Sport inzwischen für sich entdeckt hätten und mit welcher Leidenschaft und Ausdauer sie Schach spielten: „Dafür bin ich sehr dankbar.“

( HA )

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