Harburg
Wilhelmsburg

Architekturbüros stellen ihre Entwürfe vor

Bei der Abschlusspräsentation im Wettbewerb zum geplanten Wohnquartire „Nord-süd-Achse“ können Bürger Einfluss auf das Preisgericht nehmen

Wilhelmsburg.  In dem städtebaulichen-freiraumplanerischen Wettbewerb für ein neues Wohnquartier zwischen Jaffe-Davids-Kanal und Aßmannkanal in Wilhelmsburg stellen die sieben beteiligten Architekturbüros am Dienstag, 12. Juli, ihre Entwürfe in einer Abschlusspräsentation erstmals öffentlich vor. Bürger erhalten dabei die Gelegenheit, zu jedem Entwurf ein Votum abzugeben und damit Einfluss auf die Jury zu nehmen. Das Preisgericht tritt dann zwei Tage später zusammen.

Die IBA Hamburg GmbH entwickelt das 49 Hektar große Plangebiet zwischen Jaffe-Davids-Kanal und Aßmannkanal, das „Nord-Süd-Achse“ genannt wird. Nach Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße voraussichtlich im Jahr 2019 sollen dort etwa 2000 zusätzliche Wohnungen entstehen.

Bei einer Zwischenpräsentation im laufenden Wettbewerb im Mai zeigten die Architektur- und Landschaftsbüros entwürfe, die sich an Trends aus an Wasser liegenden Metropolen wie Amsterdam oder Rotterdam orientieren. Als wichtig erachteten sie, die vorhandenen Kleingärten zu bewahren. Das Teilnehmerfeld bei dem Wettbewerb ist international. Büros aus Oslo, Amsterdam, Rotterdam, Zürich oder Beirut bewerben sich um den Auftrag in Wilhelmsburg.

Der städtebauliche Wettbewerb läuft seit Anfang März. Ein besonders umfangreiches Bürgerbeteiligungsverfahren der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg hatte bereits im Februar begonnen. Die Jury wird sich deshalb auch mit der Frage auseinandersetzen, welcher Entwurf die von den Bürgern formulierten Anforderungen am besten berücksichtigt hat.

Abschlusspräsentation im Städtebaulichen Wettbewerb „Nord-Süd-Achse“, Dienstag,
12. Juli, 17.30 Uhr, Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20