Harburg
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In Zukunft zwei Regionalausgaben im Hamburger Süden

Die  Redaktion für Harburg Stadt und Landkreis: Markus Steinbrück, Hanna Kastendieck, Uta Janitza, Eva Przybilla, Katharina Geßler, Frank Ilse, Angelika Hillmer, Uwe Spriestersbach, Rolf Zamponi, Jan-Eric Lindner

Die Redaktion für Harburg Stadt und Landkreis: Markus Steinbrück, Hanna Kastendieck, Uta Janitza, Eva Przybilla, Katharina Geßler, Frank Ilse, Angelika Hillmer, Uwe Spriestersbach, Rolf Zamponi, Jan-Eric Lindner

Foto: Michael Rauhe

Vom 1. Juni an gibt eine Regionalausgabe für den Landkreis und eine für den Bezirk Harburg. Die Regionalteile rücken nach vorn

Harburg/Winsen.  Es muss schon Außergewöhnliches geschehen, damit sich eine Zeitung selbst zum Thema macht. Heute ist das einmal so. Denn ab kommenden Mittwoch, 1. Juni, wird sich das Hamburger Abendblatt im Landkreis und Bezirk Harburg neu positionieren. Der Grund: Die Regionalredaktion folgt dem Wunsch vieler Leserinnen und Leser nach Veränderungen. Das ist das Ergebnis umfangreicher Marktforschungen in den zurückliegenden Monaten. Das wichtigste Ergebnis gleich vorweg: In Zukunft wird es jeweils eine Regionalausgabe für den Landkreis und eine für den Bezirk Harburg geben.

Die Wünsche der Leser

Chefredaktion, Redaktionsleiter sowie weitere Redakteure und Mitarbeiter anderer Verlagsabteilungen haben sich viel Zeit dafür genommen, um im Dialog mit den Lesern im Hamburger Süden zu erfahren, was sie von ihrer Zeitung erwarten. Unterstützt wurden sie dabei durch ein Institut, welches Kunden zu diesem Zweck zu Interviews und Gesprächsrunden eingeladen hat.

Mehr Service, mehr Ordnung

Immer wieder äußerten die Leser den Wunsch nach mehr Service-Elementen im Blatt, nach mehr Nutzwert. Am besten gebündelt an einem Platz. Dem trägt die Redaktion schon jetzt Rechnung, liefert täglich eine klar gegliederte zweite Seite des Regionalteils mit hohem Nutzwert. Darüber hinaus haben viele Leserinnen und Leser aus dem Landkreis geäußert, dass sie gern mehr aus dem Kreis lesen möchten und dies vor allem anders platziert als auf den Seiten 4 und 5 der bestehenden sechsseitigen Regionalausgabe Harburg und Umland. Ähnlich – nur mit umgekehrten Vorzeichen – äußerten sich Leser aus dem Bezirk Harburg.

Zwei Ausgaben

Diesen Wunsch haben wir aufgenommen und werden in Zukunft nicht mehr mit einer sechsseitigen gemeinsamen Regionalausgabe erscheinen, sondern mit zwei jeweils vierseitigen - eine Ausgabe für den Landkreis Harburg und eine für den Bezirk. Dort finden sich neben der regionalen täglichen Live, Seite und dem regionalen Sport auf jeweils zwei Seiten Nachrichten nur aus dem Landkreis oder nur aus dem Bezirk. Darüber hinaus werden wir an zwei Tagen in der Woche mit erweiterten Ausgaben jeweils für unser gesamtes Verbreitungsgebiet relevante Nachrichten bringen.

Mehr Bedeutung

Die drucktechnischen Veränderungen haben Auswirkungen auf die sogenannte Buchstruktur, also auf die Abfolge der Seiten und Ressorts. Die wohl wichtigste zuerst: Ihre Abendblatt-Regionalausgabe finden Sie vom kommenden Mittwoch an zwischen dem Hamburg-Teil und dem Sport-Teil, im sogenannten dritten Buch der Zeitung. Also rückt die Regionalausgabe im Unterschied zur heutigen Ausgabe nach vorn auf. Damit wird eine logische Abfolge der Berichterstattung erreicht. Darüber hinaus ermöglicht die neue Struktur, dass wir in Zukunft Entscheidungen aus Ratssitzungen, der Harburger Bezirksversammlung oder aus Ausschüssen schon am nächsten Tag in der Regionalausgabe haben werden und nicht – wie bisher – am Tag darauf.

Eine zweite Redaktion

Vor allem die Leser im Landkreis Harburg wünschen sich seit langem eine größere redaktionelle Nähe ihres Abendblatts. Die wird es in Zukunft geben. Das Team der Regionalredaktion Harburg wird ein zweites Büro eröffnen. Ab Sommer werden die Leserinnen und Leser im Landkreis ihre Ansprechpartner in der Buchholzer Innenstadt finden. Derzeit suchen wir geeignete Räume für unsere neue Landkreisredaktion. Für die Leser im Stadtbereich bleibt es dabei, dass Harburg der einzige Hamburger Bezirk mit einer eigenen Regionalausgabe ist.

Nichts geht verloren

Natürlich stellen sich einige Leser nun die Frage, ob die Umstellung mit weniger Inhalt, weniger Umfang verbunden sein wird. Die Antwort: Ein klares Nein. Die Inhalte aller Ressorts bleiben gleich. Lediglich die Abfolge ändert sich für einzelne Seiten. Das erste Buch mit der Politik, Wirtschaft, der Börse und der Thema-Seite bleibt unverändert. Die Kultur-Berichterstattung und die Veranstaltungstipps aus Hamburg sowie das Fernsehprogramm werden Leser der Regionalausgaben künftig im Anschluss an den Hamburg-Teil im zweiten Buch finden. Dort wird auch weiterhin über alles Wichtige aus Norddeutschland berichtet werden. Werden im ersten Buch des Abendblattes vor allem überregionale und regionale politische und wirtschaftliche Inhalte thematisiert, geht es in Buch zwei um alles Wichtige aus Hamburg und dem Norden. Buch vier ist dem Sport, dem Wissen, der Rätselseite mit dem Wetter sowie Themen aus aller Welt vorbehalten.