Harburg
HR-Regional

Chronik der Querspange

Erste Entwürfe der damals noch als A252 bezeichneten Autobahn ließen in den 1980er-Jahren die Trasse nördlich über die Köhlbrandbrücke, Steinwerder, am Spreehafen entlang zu einer Anschlussstelle Wilhelmsburg Nord verlaufen. Insgesamt waren über die Jahre zwei Nord-, zwei Süd- und eine diagonale Variante (über Altenwerder, Rethebrücke, Spreehafen) diskutiert worden.


2005 wurde die bereits vom Bundesverkehrsministerium festgelegte Nordtrasse der „Hafenquerspange“ verworfen.


2010 beantragte der Hamburger Senat die heute gültige südliche Streckenführung. Der Naturschutzbund kommentierte dies mit den Worten: „Die Hafenlobby hat naturschutzfeindlichste Variante durchgesetzt“.


2011 hat das Verkehrsministerium die Hamburger Planung bewilligt und nun auch als dringenden Bedarf in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen.