Harburg
Neugraben-Fischbek

Busfahrer soll 12-Jährigen brutal attackiert haben

Der Mann soll den Jungen so heftig am Nacken gepackt und geschüttelt haben, dass er eine Schädelprellung erlitt und Nasenbluten bekam.

Hamburg.  Der Auslöser für den offenbar plötzlichen Gewaltausbruch des Busfahrers war banal: Ein 12-jähriger Junge rutscht vor der Schwimmhalle am Neugrabener Markt in Neugraben-Fischbek mit seinem Fahrrad aus und stößt dabei einen Linienbus an. Der Mann soll daraufhin den Bus verlassen und das Kind attackiert haben.

Das Kind bekam Nasenbluten

Er soll den Jungen am Nacken gepackt und ihn so heftig geschüttelt haben, dass er Nasenbluten bekam. Zudem soll der 12-Jährige eine Schädelprellung mit Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit erlitten haben. Anschließend soll der Busfahrer den Jungen als „behindertes“ und „dummes“ Kind beschimpft haben.

Am kommenden Dienstag muss sich der Täter erneut vor Gericht verantworten. Für seinen Gewaltausbruch am 11. November 2014 hatte der Busfahrer bereits einen Strafbefehl bekommen: Er sollte eine Geldstrafe von 1500 Euro zahlen. Doch der Mann will diese Strafe nicht akzeptieren. Nun wird der Fall erneut vor dem Amtsgericht Harburg verhandelt. Dem Busfahrer wird Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen.