Harburg
Winsen

Wenn das Kreishaus zum Klassenzimmer wird

Kreisrat Kai Uffelmann  begrüßt die  Jungen und Mädchen am Zukunftstag

Kreisrat Kai Uffelmann begrüßt die Jungen und Mädchen am Zukunftstag

Foto: Pressefoto / HA

31 Mädchen und Jungen bekamen am Zukunftstag in Winsen einen echten Einblick ins tägliche Berufsleben.

Winsen.  Schon allein die Tatsache, dass die Schüler für diesen Tag vom Unterricht freigestellt wurden, mag so manchen motiviert haben, am Zukunftstag teilzunehmen. Einmal hinter die Kulissen des Kreishauses in Winsen zu blicken ist mindestens so spannend wie eine Mathematikstunde.

So verschafften sich am Donnerestag, dem diesjährigen Zukunftstag, 15 Mädchen und 16 Jungen der Klassen 5 bis 10 einen ersten Eindruck über den Arbeitsalltag in der Verwaltung und die Aufgaben, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Landkreis Harburg so erledigt werden müssen.

„Die Möglichkeiten, sich beim Landkreis Harburg beruflich zu betätigen sind sehr vielfältig. Vielleicht lernt Ihr heute bei uns einen Beruf kennen, der Euch interessiert. Dann könnt Ihr Euch später für ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz in der Kreisverwaltung bewerben“, begrüßte der Erste Kreisrat Kai Uffelmann die jungen Gäste am Morgen im Sitzungssaal der Kreisverwaltung.

Anschließend erkundeten die Besucher mehrere Abteilungen der Verwaltung. Zum Beispiel den zentralen Postservice, der rund 3000 Posteingänge und 3500 Postausgänge auf den Weg bringt. Sie lernten die Arbeit der Kreiskasse kennen und Mitarbeiter des Veterinärdienstes erklärten den Schülern ihre Aufgaben in den Bereichen Verbraucherschutz, Lebensmittelkontrolle und Tierschutz.

Danach schauten die Kinder ihren Eltern, Angehörigen oder Bekannten, mit denen sie am Morgen ins Kreishaus gekommen waren, bei der Arbeit über die Schulter. Hier gab es dann auch die Möglichkeit, sich an einem Arbeitsplatz auszuprobieren und kleinere Aufgaben zu erledigen. Mit einem Abschlusstreffen und einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine endete der Zukunftstag beim Landkreis Harburg.

In diesem Jahr stand der Zukunftstag unter dem Motto „geschlechteruntypische Berufe“. Mädchen sollten ihre Talente in Technik, Handwerk und Naturwissenschaften testen, Jungen Erfahrungen in sozialen oder pflegerischen Berufen testen. Viele wollten aber viel lieber wissen, was die Eltern so tun.