Harburg
An der Haake

„In so einer Schule macht das Lernen Spaß“

Richtfest in der Grundschule An der Haake: Bereits Ende des Jahres sollen die Arbeiten am 7,75 Millionen Euro teuren Neubau abgeschlossen sein

Richtfest in der Grundschule An der Haake: Bereits Ende des Jahres sollen die Arbeiten am 7,75 Millionen Euro teuren Neubau abgeschlossen sein

Foto: Katharina Geßler / HA

Für 7,75 Millionen Euro entsteht an der Straße Lange Striepen 51 ein Gebäude mit Platz für acht Klassenzimmer, Fachräume und Büros.

Neugraben.  Schulsenator Ties Rabe (SPD) stellte sich selbst gute Noten aus. Er habe seine Hausaufgaben gemacht: „In so einer Schule macht das Lernen Spaß“, sagte er gestern beim Richtfest des Neubaus der Grundschule An der Haake.

Für rund 7,75 Millionen Euro entsteht an der Straße Lange Striepen 51 ein zweistöckiges Gebäude mit Platz für acht Klassenzimmer, zwei Fachräume sowie die Büros der Schulleitung und Teamräume für das Kollegium (55 pädagogische Mitarbeiter). Es gibt einen Ganztages- und Gemeinschaftsbereich, wo die knapp 400 Mädchen und Jungen essen werden, eine Mehrzweckhalle und unterschiedliche Aufenthaltsbereiche – unerlässlich für die Ganztagsbetreuung.

Schulleiterin Gudrun Wolters-Vogeler ist besonders davon angetan, wie gut der Entwurf des Hamburger Architektenbüros Dohse das inklusiv geprägte pädagogische Konzept ihrer Schule berücksichtigt hat: Unter anderem werden immer zwei Klasseräume durch eine Tür verbunden sein. Zentral im Neubau positioniert ist ein Aufzug, der dafür sorgt, dass sich das Gebäude barrierefrei erschließen lässt.

In der neuen Cafeteria werden im Zweischichten-Betrieb künftig 400 Essen ausgegeben. Das Besondere dabei: Das Mittagessen wird täglich frisch und abwechslungsreich vor Ort gekocht werden. Schulleiterin Wolters-Vogeler hat mithin allen Grund zufrieden zu sein: „Wir können unseren Schülern in Zukunft einen modernen, multifunktionalen Schulbau anbieten.“

Der Neubau mit rund 2500 Qua­dratmetern Nutzfläche (das Schulgelände umfasst insgesamt 26.900 Qua­dratmeter) öffnet sich zu einem U-förmigen Vorplatz. Eingerahmt von Klassen-, Verwaltungs- und Mehrzweckbereich befindet sich in der Mitte die Eingangshalle. Mehrzweckbau und Mensa mit ihrem trapezförmigen Grundriss und Schrägdach markieren die Sonderstellung dieser Nutzung und leiten durch leichte Schrägstellung zum Eingang.

Die Eingangshalle selbst ist als zentraler Kommunikationsort konzipiert: Sitzstufen an Treppe und Nischen sowie Rauminseln laden dazu ein, sich hinzusetzen, zu reden oder auch einfach nur gemeinsam oder alleine auszuruhen, runterzukommen.

Mit den Arbeiten am Neubau ist im August 2015 begonnen worden. Zuvor waren vier eingeschossige Wabenbauten sowie die alte Pausenhalle dem Erdboden gleichgemacht worden. Wenn alles weiter so gut – und das heißt in erster Linie planmäßig – läuft, werden die Arbeiten bereits Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Voraussichtlich zum Beginn des neuen Schuljahres kann dann die offizielle Einweihung gefeiert werden.

Natürlich zur Freude aller Beteiligten, der Kinder, Lehrer, Sozialpädagogen, Erzieher. Schließlich bietet das neue Gebäude allen Komfort, der das Lernen angenehmer und attraktiver macht, so die Überzeugung der Schulleiterin. Gudrun Wolters-Vogeler: „Gute Bildung braucht entsprechende Räume. Insofern ist unser Bau ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung unserer Schule.“